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Bus und Haltestelle der Zukunft

24.02.2016

Hochschule Rhein-Waal präsentiert Projekt „Mobile - mobil im Leben“ vor internationalem Publikum auf der IT Trans in Karlsruhe

Eben gerade noch den Bus erwischt – aber leider in die falsche Linie eingestiegen? Fragende und unsichere Fahrgäste, die Bedenken vor unbekannten Barrieren bei der Bus- und Bahnnutzung haben? Es gibt denkbar viele Varianten, die einen entspannten Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verhindern. Dies gilt insbesondere auch für Menschen mit körperlichen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen.


Hinweis über den richtigen Bus.

Foto: Hochschule Rhein-Waal

Auf der international führenden Spezialmesse IT Trans - IT trends and innovations for public transport - vom 1. bis 3. März 2016 in Karlsruhe stellen Forscherinnen und Forscher der Hochschule Rhein-Waal gemeinsam mit den Projektpartnerinnen und Projektpartnern unter dem Titel „Mobile - mobil im Leben“ eine mögliche Lösung für die komfortable Nutzung des ÖPNV ohne störende Begleiterscheinungen vor (Halle 1, Stand G8).

„An unserem Stand stellen wir funktionstüchtige Prototypen vor und geben einen Überblick zu unserer bisherigen Arbeit“, erklärt Prof. Dr. Christian Ressel, Projektleiter der Hochschule Rhein-Waal. Dazu bauen die Forscher der Fakultät Kommunikation und Umwelt das Modell eines Busses und einer Bushaltestelle auf und testen ihre Geräte daran aus.

„Anhand eines Szenarios werden aus Kundensicht spezielle Benutzeroberflächen zur Routenplanung und Navigation vorgestellt, die Lokalisierung mit optischen Markern und der Einsatz von ‚Bluetooth Beacons‘ und ‚Wearable Gadgets‘ ausführlich erklärt. Für die Verkehrsbetriebe erläutern wir den technischen Rahmen und die Chancen für eine barrierefreiere Transportdienstleistung“.

Übersetzt bedeutet das: es wird ein selbsterklärendes Navigationssystem präsentiert, das auf Smartphones, Tablets und Smart Watches laufen wird und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln vereinfachen soll. „Das Programm kann Personen orten und zu den richtigen Plätzen navigieren, Fahrzeuge und Haltestellen identifizieren und Echtzeitinformationen zu Verspätungen, Gleis- und Fahrbahnänderungen anbieten“, sagt Prof. Dr. Christian Ressel.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein, der SWK Stadtwerke Krefeld AG, der moBiel GmbH, Bielefeld, mit Bethel.regional für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Bielefeld als Einrichtung für Menschen mit Unterstützungsbedarf und mit dem Gesundheitsdienstleister inoges/Salvea in Krefeld. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bis zum 30. September 2016 aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.

Die Ergebnisse des Projektes sind zudem die Grundlage für eine geplante Umsetzung (Roll Out) bei den Projektpartnerinnen und Projektpartnern. Die Umsetzung der Projektergebnisse soll auf das gesamte Bus- und Bahnnetz ausgeweitet und schließlich serienmäßig eingesetzt werden.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Projekts unter www.mobil-im-leben.org  zu finden.

Weitere Informationen:

http://www.mobil-im-leben.org

Christin Hasken | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-rhein-waal.de

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