Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BodenseeAIRea nimmt Fahrt auf

09.11.2012
Die Außenstelle des Fraunhofer IAO »EFTEK – Zentrum Technologiemanagement« hat im September 2012 das fachliche Management des Luft- und Raumfahrtclusters BodenseeAIRea übernommen.

Die Außenstelle des Fraunhofer IAO »EFTEK – Zentrum Technologiemanagement« hat im September 2012 das fachliche Management des Luft- und Raumfahrtclusters BodenseeAIRea übernommen. Gegründet wurde BodenseeAIRea im Jahr 2011 von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH, um die Luft- und Raumfahrtunternehmen in der Bodenseeregion zu vernetzen und deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.


Auch die Zeppelin GmbH ist Kooperationspartner im Cluster
Quelle: Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH

Das EFTEK wird die Clusterinitiative insbesondere durch umfangreiche Kompetenzen in der Früherkennung und Bewertung technologischer Zukunftstrends sowie bei der Entwicklung von Technologiestrategien unterstützen. »Die Initiative soll einen echten Vorsprung für die hiesigen Unternehmen bringen«, begründet Marc Rüger, Leiter des EFTEK, sein Engagement für die Initiative.

Über das Clustermanagement hinaus unterstützt das EFTEK die Mitgliedsunternehmen bei Fragen rund um die Innovationen von morgen mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH, Benedikt Otte, begrüßt die Kooperation: »Wir freuen uns, mit dem Fraunhofer IAO nicht nur für das fachliche Clustermanagement, sondern auch für den Bereich Innovations- und Technologiemanagement einen kompetenten Partner an Bord der BodenseeAIRea zu haben.« An BodenseeAIRea sind derzeit 22 Mitgliedsunternehmen beteiligt, neben regionalen Mittelständlern aus allen Bereichen der Luft- und Raumfahrtbranche auch Großunternehmen wie Astrium, Cassidian, Diehl und Zeppelin.

Neben dem EFTEK und der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis, welche nach wie vor das organisatorische Management innehat, sind die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg Campus Friedrichshafen sowie die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Partner der Initiative. Neben der Initialisierung technologieorientierter Kollaborationsprojekte zwischen den Unternehmen wird im Cluster der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen.

Mit viel Rückenwind für die regionale Wirtschaft konnte BodenseeAIRea starten. So hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Fördermittel gewährt. Dr. Nils Schmid, Landesminister für Finanzen und Wirtschaft, erläuterte dazu im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin, es sei ihm eine Herzensangelegenheit, dafür zu sorgen, dass der Bodenseekreis im Bereich Luft- und Raumfahrt der wirtschaftsstärkste Landkreis in Baden- Württemberg bliebe.

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/tim/1044-bodenseeairea-nimmt-fahrt-auf.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Studierender der Hochschule Bremerhaven erfindet Alarmsystem für Planenauflieger
29.06.2017 | Hochschule Bremerhaven

nachricht Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen
26.06.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Designte Proteine gegen Muskelschwund

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hochleitfähige Folien ermöglichen großflächige OLED-Beleuchtung

29.06.2017 | Energie und Elektrotechnik