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Besser fahren mit Wasserstoff: Hydrogenia auf Jungfernfahrt

20.06.2012
Um die CO2- und Schadstoffbelastung zu verringern, sind besonders in Großstädten geräuscharme, energieeffiziente und emissionsarme Antriebe für Kleinfahrzeuge gefragt.

Gemeinsam haben die Fraunhofer-Institute IFAM in Dresden und ISE in Freiburg deshalb ein neues Energiesystem entwickelt, das nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Auf dem Dresdner Elbhangfest am Samstag, den 23. Juni 2012 wird Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, um 14:00 Uhr die Elektro-Rikscha »Hydrogenia« taufen.



Das Besondere an dem innovativen Gefährt: Der integrierte Polymerelektrolyt (PEM)-Brennstoffzellenantrieb des aufgerüsteten Pedelecs ist mit einem speziell konzipierten Metallhydridtank zur robusten und Platz sparenden Wasserstoffspeicherung gekoppelt. Dadurch kann das Fahrzeug nicht nur längere Strecken zurücklegen als mit Batterien, sondern auch deutlich schneller betankt werden. Zudem erhöht dieser Ansatz die Sicherheit des Antriebssystems.

Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Wasserstofftechnologie um Dr. Lars Röntzsch beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der Herstellung, Verarbeitung und dem Test von Metallhydriden – unter anderem für Anwendungen zur Wasserstoffspeicherung und Wärmegenerierung. Mit der Wasserstoff-Rikscha präsentieren die Experten einige Ihrer Forschungsergebnisse nun der Öffentlichkeit.

Zu sehen ist »Hydrogenia« am Samstag, den 23. Juni 2012, auf folgenden Veranstaltungen in Dresden:

14:00 Uhr: Elbhangfest Dresden (www.elbhangfest.de) Bühne Weindorf Pillnitz
ab 17:00 Uhr: »Sommernachtsball« auf Schloss Wackerbarth,
Radebeul (www.schloss-wackerbarth.de)

Dr. rer. nat. Lars Röntzsch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2012/juni/besser-fahren-mit-wasserstoff-hydrogenia.html

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