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Steigende Bedeutung des Fahrrads in einer integrierten Verkehrspolitik

05.09.2007
Zweiter Fahrradbericht der Bundesregierung verabschiedet

Das Bundeskabinett hat heute dem von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten Zweiten Fahrradbericht der Bundesregierung zugestimmt.

Tiefensee: "Das Fahrrad ist wichtiger Bestandteil unserer integrierten Verkehrspolitik. Mit dem "Nationalen Radverkehrsplan" wollen wir bis

2012 das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel weiter fördern.

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Dabei sind wir auf einem sehr guten Weg. Für den Erhalt und den Bau neuer Radwege u.a. an Bundesstraßen stellt die Bundesregierung jährlich rund 80 Millionen Euro Verfügung. Das ist gut investiertes Geld, denn immer mehr Menschen erkennen, dass das Fahrrad nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch Geld und, gerade auf kurzen Strecken, Zeit spart."

In Deutschland werden pro Jahr ca. 30 Milliarden Kilometer mit dem Rad zurückgelegt, das sind neun Prozent des Gesamtverkehrs.

Tiefensee dankte den Verbänden, die sich für die Verkehrssicherheit engagieren. Die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr müsse weiter verbessert werden. Länder und Kommunen forderte der Minister auf, sich noch stärker für den Bau von Radwegen einzusetzen.

"Das Potenzial des Radverkehrs ist gerade in den Städten und Gemeinden noch längst nicht ausgeschöpft", so Tiefensee weiter. "Wir haben das Baurecht für die Rad-Infrastruktur vereinfacht und wollen das Fahrrad noch besser mit dem öffentlichen Nahverkehr vernetzen. Dafür hat der Bund die Voraussetzungen geschaffen. Auch für den Tourismus wird das Fahrrad zu einem immer wichtigeren Faktor. Insgesamt wird die Bundesregierung die Förderung des Radverkehrs auch in Zukunft weiter voranbringen."

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.bmvbs.de/

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