Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland unterstützt Rettungssystem "eCall"

05.06.2007
Tiefensee: Elektronische Systeme erhöhen die Verkehrssicherheit und helfen Staus vermeiden

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Berlin für die Bundesregierung eine Erklärung (Memorandum of Understanding) zum Rettungssystem eCall unterzeichnet.  

Deutschland unterstützt damit die europaweite Einführung des elektronischen Notrufs, der Rettungseinsätze in Zukunft beschleunigen soll.

Bei Verkehrsunfällen kann es gerade in der Nacht und in abgelegenen Gegenden zu längeren Wartezeiten kommen, bis ein Unfall bemerkt wird.

Etwa, wenn das Fahrzeug in der Dunkelheit im Straßengraben zum Stehen kommt. Bei eCall wird durch das Auslösen des Airbags automatisch ein Signal mit der genauen Position des Unfalls an die Rettungsstelle gesendet. Satelliten unterstützen die Rettungskräfte bei der Ortung des Unfallfahrzeuges.

Tiefensee: "Deutschland verfügt bereits über ein vorbildliches Rettungswesen. Mit eCall wird das System mit Hilfe modernster Technik weiter verbessert, weil wir die Zeit vom Unfall bis zur Alarmierung der Rettungskräfte weiter verkürzen können. Das schnellere Eintreffen am Unfallort rettet Menschenleben. Ich erwarte, dass sich weitere EU-Mitgliedsstaaten schnell zur Mitarbeit bei eCall entschließen.

Möglichst ab 2010 sollen alle in Europa auf den Markt kommenden PKW standardmäßig mit eCall ausgerüstet werden".

Die Unterzeichnung der Erklärung zur eCall erfolgte im Rahmen der EU-Konferenz zur "eSafety-Initiatiave".

"Der Verkehr wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Darauf müssen wir uns jetzt einstellen. Die Sicherheit auf den Straßen Europas ist ein zentrales Anliegen der Europäischen Union. Im Vergleich zum Jahr 2000 wollen wir bis 2010 die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen halbieren. Dazu werden elektronische Systeme einen Beitrag leisten", sagte Tiefensee in seiner Eröffnungsrede.  

Die Konferenz beschäftigt sich u. a. mit der Verbesserung von Verkehrsinformationen insbesondere im Rundfunk (TMC) und der umfassenden Einführung von Brems-Assistenten, Spurhalte-Systemen und Spurwechselassistenten.

Tiefensee: "Schon jetzt sind europäische Unternehmen bei der Entwicklung intelligenter Fahrerassistenz-Systeme führend. Allein deutsche Firmen investieren pro Jahr 16 Milliarden Euro in die Verbesserung unserer Fahrzeuge, vor allem in die Sicherheit. Die Hälfte des Betrags entfällt inzwischen auf elektronische Anlagen. Wir müssen jetzt die Bedingungen für die Akzeptanz und eine breite Markteinführung schaffen."

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.bmvbs.de/,-997722/Pressemitteilung.htm

Weitere Berichte zu: Rettungskraft Rettungssystem Tiefensee

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Fahrerlos ans Ziel
25.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Im Focus: Weltweit genaueste und stabilste transportable optische Uhr

Optische Strontiumuhr der PTB in einem PKW-Anhänger – für geodätische Untersuchungen, weltweite Uhrenvergleiche und schließlich auch eine neue SI-Sekunde

Optische Uhren sind noch genauer als die Cäsium-Atomuhren, die gegenwärtig die Zeit „machen“. Außerdem benötigen sie nur ein Hundertstel der Messdauer, um eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

Ökologischer Landbau: Experten diskutieren Beitrag zum Grundwasserschutz

17.02.2017 | Veranstaltungen

Von DigiCash bis Bitcoin

16.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stammzellen verlassen Blutgefäße in strömungsarmen Zonen des Knochenmarks

17.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

LODENFREY setzt auf das Workforce Mangement von GFOS

17.02.2017 | Unternehmensmeldung

50 Jahre JULABO : Erfahrung – Können & Weiterentwicklung!

17.02.2017 | Unternehmensmeldung