Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stau-Alarm auf Google Maps

01.03.2007
Onlinekarten mit Verkehrsinformationen in Echtzeit

Google hat einmal mehr seinen Online-Kartendienst Google Maps um Zusatzdaten erweitert und integriert ab sofort auch Verkehrsdaten für die größten US-Städte. Bisher der Version für Mobiltelefone vorbehalten, können damit jetzt auch alle Desktop-Anwender auf Echtzeit-Informationen der wichtigsten Hauptstraßen und Highways zugreifen.

Bei der Darstellung des Verkehrsflusses setzt Google auf ein ampelfarbenes System. Während die grüne Unterlegung der Straße eine Fortbewegung des Verkehrs mit mehr als 50 mph anzeigt und gelb für kleinere Verzögerungen steht, leuchtet der entsprechende Highway bei Stau und stockendem Verkehr rot.

Derzeit umfasst der Datenpool mehr als 30 US-Städte wie San Francisco, New York, Dallas oder Chicago. Im Laufe der Zeit soll der Infodienst aber auch auf kleinere Städte und Regionen ausgeweitet werden. Ob eine ähnliche Service-Leistung auch für Europa geplant ist, ist derzeit nicht bekannt. In den USA greift Google auf mehrere Informationsquellen zurück, darunter auch Straßensensoren und Taxiflotten. Mit der Integration der Daten zieht der Online-Gigant zudem mit Yahoo gleich, das bei seiner Kartensoftware Yahoo Maps bereits seit längerer Zeit für den US-Raum Verkehrsinformationen in seinen Online-Karten integriert.

Einen vergleichbaren, wenngleich weniger tagesaktuellen Weg geht indes die Stadt Zürich. Das dortige Tiefbauamt stellt Google-Earth-Benutzern seit einigen Monaten Informationen über die Baustellen der Stadt zur Verfügung. Die Daten werden rund einmal im Monat aktualisiert und beinhalten in erster Linie größere Bauarbeiten, die längerfristig für Umleitungen oder Behinderungen sorgen. "Als GIS-Koordinator, der seit Jahren mit entsprechenden Datenlisten arbeitet, habe ich mir immer schon eine grafische Integration in Stadtplänen gewünscht. Mit Google Earth lässt sich dies nun praktischerweise umsetzen", so Martin Stahl, Projektleiter am Züricher Tiefbauamt, im Gespräch mit pressetext.

Stahl zufolge seien die Informationen in erster Linie für die Bevölkerung und Pendler gedacht, die regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Eine Aktualisierung in kürzeren Abständen sowie das Miteinbeziehen von kleineren Baustellen bezeichnete Stahl als interessantes Vorhaben für die Zukunft. Im Moment würden dafür allerdings die notwendigen Personal-Kapazitäten fehlen. "Wir werden das aber natürlich weiterverfolgen und auch die Nachfrage im Auge behalten. Das bisherige Echo war jedoch ausgezeichnet", so Stahl abschließend.

Martin Stepanek | pressetext.schweiz
Weitere Informationen:
http://www.stadt-zuerich.ch/tiefbauamt

Weitere Berichte zu: Google Maps Stau-Alarm Verkehrsinformation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio
18.01.2017 | KTH Royal Institute of Technology Schweden

nachricht Hubschrauberflüge unter Extrembedingungen simulieren
27.12.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie