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71 Prozent der Deutschen begrüßen härtere Strafen für Handynutzung am Steuer

19.02.2002


Ablehnung für Nachtfahrverbot ab 65 und Führerschein mit 17

Telefonieren beim Autofahren ist gefährlich. Das finden laut einer repräsentativen EMNID-Umfrage im Auftrag der Freizeit - und Fernsehillustrierten auf einen Blick fast zwei Drittel der Deutschen (71 Prozent) und fordern härtere Strafen für die Handy-Nutzung am Steuer. 27 Prozent der 1007 Befragten sprechen sich gegen höhere Strafen aus. Bei den jüngeren (14 bis 29 Jahre) sind sogar 40 Prozent gegen Bußgeld oder Punkte beim Telefonieren im Auto.

Beim vieldiskutierten Überholverbot für LKWs auf Autobahnen geht die Meinung der die Deutschen auseinander: die eine Hälfte begrüßt diese Regelung (50 Prozent), 47 Prozent der Deutschen halten jedoch ein LKW-Überholverbot für unnötig.

Interessante Aussagen auch bei den bei den weiteren Ansätzen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit:

Nur 22 Prozent der Deutschen sind dafür, dass künftig schon 17jährige die Führerscheinprüfung ablegen können. Zwei Drittel der Befragten (77 Prozent) lehnen dies ab. Verständlich: Die Jüngeren (14 - 29 Jahre) sind zu 42 Prozent für eine Senkung des Alters zum Erwerb der Fahrerlaubnis.

Ein Nachtfahrverbot für Fahrer ab 65 Jahren lehnen fast zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) ab. Nur 27 Prozent befürworten eine Altersbeschränkung für Nachtfahrten. Im Westen stößt dieser Vorschlag etwas mehr auf Ablehnung als im Osten (70 bzw. 65 Prozent).

Thomas Merz | ots

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