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Das Risiko für Motorradfahrer getötet zu werden, ist höher als für Pkw-Fahrer

23.01.2007
Befragung zur Unfallgefährdung der TU Berlin zusammen mit der TU Dresden und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift MOTORRAD startete die TU Berlin im Rahmen eines Forschungsprojektes am 19. Januar 2007 eine Motorradfahrerbefragung zur Sicherheit von Motorradfahrern im Straßenverkehr. Damit verbunden ist ein Gewinnspiel, bei dem drei Neck Brace Systeme verlost werden. Gesponsert werden die Preise von der Firma BMW Motorrad.

Unter www.motorradumfrage.de kann an der Befragung und dem Gewinnspiel teilgenommen werden. Der Rechtsweg ist beim Gewinnspiel ausgeschlossen. Eine hohe Beteiligung ermöglicht eine breite Datenbasis, wodurch die statistische Aussagekraft erhöht wird. Teilnahmeschluss ist der 18. Februar 2007.

Wir möchten Sie bitten, in Ihrem Medium auf die Befragung hinzuweisen.

Hintergrund des Forschungsprojektes "Unfallgefährdung von Motorradfahrern" ist, dass zwar für Autofahrer, Fahrradfahrer und selbst für Fußgänger die Teilnahme am Straßenverkehr immer ungefährlicher wird, nicht aber für Motorradfahrer. So ist die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer in den letzten drei Jahren um circa 20 Prozent gesunken und erreichte im Jahr 2005 einen Tiefstand von 5361 Verkehrstoten. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer ist im gleichen Zeitraum jedoch nur um acht Prozent auf 875 Personen gesunken. Das Risiko, bei einem Motorradunfall getötet zu werden, ist im Vergleich zum PKW bis zu zwölfmal höher. Dieser Nachteil sollte schnellstmöglich beseitigt werden.

Es gilt, diejenigen Einflussfaktoren aufzudecken, die eine hohe Korrelation zu Verletzungsmustern der verunglückten Motorradfahrer aufweisen.

Im Forschungsprojekt untersucht die TU Berlin, Fachgebiet für Kraftfahrzeuge, zusammen mit dem Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr der TU Dresden und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) als Auftraggeber interdisziplinär diese Einflussfaktoren und zeigt sowohl fahrzeug- als auch verkehrstechnische Maßnahmen auf, die es ermöglichen, die Motorradsicherheit besser an die positive Entwicklung der Verkehrssicherheit für die übrigen Verkehrsteilnehmer anzukoppeln. Dabei sollen vorrangig gerade die Eigenschaften ermittelt werden, welche durch eine Wechselwirkung von Verkehrstechnik und Fahrzeugtechnik zum Unfall und dementsprechend zur Verletzung führen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dipl.-Ing. Martin Unger, Institut für Land- und Seeverkehr der TU Berlin, Fachgebiet Kraftfahrzeuge, Gustav-Meyer-Allee 25, 13555 Berlin, Tel.: 030/314-72962, Fax: 030/314-72505, E-Mail: martin.unger@kfz.tu-berlin.de

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.kfz.tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2007/pi16.htm
http://www.motorradumfrage.de

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