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Verkehrszahlen zeigen positiven Trend am Frankfurter Flughafen

14.02.2002


Die Januar-Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen machen deutlich: Die Talsohle an Deutschlands größtem Airport ist durchschritten. Zwar weist der erste Monat 2002 mit 3,3 Millionen Passagieren noch ein Minus von 6,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat aus, der seinerseits aber mit rund 3,5 Millionen Fluggästen und einem Plus von rund zehn Prozent gegenüber Januar 2000 ein überdurchschnittlicher Wachstumsmonat war. Im Oktober und November 2001 verzeichnete die Fraport AG noch Rückgänge von 13,9 bzw. 10, 9 Prozent, im Dezember immerhin noch von 7,9 Prozent.

Hauptgrund für die weit überdurchschnittliche Vergleichsbasis vom Januar 2001 war neben der damals noch starken Konjunktur der Ausgleich des so genannten "Milleniumeffekts": Viele Passagiere hatten wegen des Jahrtausendwechsels ihre Reisepläne verschoben. Von 2000 auf 2002 ergibt sich für den Monat Januar sogar ein durchschnittliches jährliches Plus von 1,6 Prozent. Den nachhaltig positiven Trend bestätigt auch das Passagieraufkommen in den ersten beiden Februarwochen, das nur noch rund zwei Prozent unter der Vergleichszahl von 2001 liegt.

Zulegen konnte im Januar 2002 der Interkontinentalverkehr ab Frankfurt nach Südamerika, insbesondere nach Brasilien, Venezuela und Chile. 79.800 Passagiere flogen im Januar diese Ziele an, 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Nordamerika reisten 434.500 Fluggäste, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 7,7 Prozent; nach einem Minus von 30,4 Prozent im Oktober, 16,6 Prozent im November und 8,2 Prozent im Dezember ein Wert, der den Trend zum Besseren ebenfalls bestätigt. Im Inlandsverkehr zählte die Fraport AG rund 485.000 Passagiere, 56.000 oder 8,8 Prozent weniger als im Januar 2001. Im Oktober waren es noch -16,4 Prozent, im November -11,4 und im Dezember -12,1. Nach wie vor starke Rückgänge bei den Passagierzahlen verzeichnen Flüge in islamische Staaten, nach Nahost und Nordafrika.

Am Frankfurter Flughafen wurden im Januar 105.400 Tonnen Luftfracht gezählt. Ein Jahr zuvor waren es 113.800 Tonnen (-7,4 Prozent). Hier macht sich nach wie vor der weltweite konjunkturelle Abschwung bemerkbar. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 2,5 Prozent auf 35.800 zurück. Einige Airlines hatten nach den Anschlägen vom 11. September Streckenstreichungen vorgenommen. Die Höchststartgewichte am Frankfurter Flughafen reduzierten sich im Januar sogar um insgesamt sechs Prozent, da Fluggesellschaften sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassten und nachfragegerecht kleinere Maschinen einsetzten.

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