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Joint Venture liefert Verkehrskonzept der Zukunft

31.01.2002


Die Railog GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stinnes AG und der Deutschen Bahn AG, zieht eine positive Bilanz zum ersten Halbjahr ihrer Geschäftstätigkeit. Das seit dem 1. Juli 2001 tätige Joint Venture hat sich mit seinem Angebot für schienenintegrierte Logistikdienstleistungen am Markt etabliert. Railog entwickelt für europäische Großkunden wettbewerbsfähige Konzepte für Bahnverkehre und übernimmt darüber hinaus das komplette Management bahnverwandter Dienstleistungen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2001 rechnet Railog mit einem Umsatz von ca. 150 Mio. Euro.

Am Rande der ersten Beiratssitzung des jungen Unternehmens äußerte sich Dr. Wulf H. Bernotat, Vorstandsvorsitzender der Stinnes AG, zufrieden mit der bisherigen Entwicklung: "Die Kombination Straße-Schiene ist für die Kunden attraktiv, wenn die beiden Verkehrsträger eng aufeinander abgestimmt werden. Mit jedem neu gewonnenen Kunden erweist sich das Joint Venture mit der Bahn als die richtige Entscheidung für die Zukunft." Bahnchef, Hartmut Mehdorn: "Durch die optimale Kombination der Systeme und die Kompetenzen von Schenker und DB Cargo ist ein völlig neues Marktangebot geschaffen worden, das offensichtlich bei den Kunden gut ankommt".

Kunden von Railog kommen in erster Linie aus den Branchen Weiße und Braune Ware, Ton und Fliesen, Stahl, Industriegüter sowie Holz und Papier. Das Joint Venture übernimmt zum Beispiel für einen slowakischen Stahlproduzenten die Versorgung des italienischen Marktes mit Coils. Über 110.000 Tonnen Stahl wurden allein im vergangenen Jahr abgewickelt. In diesem Jahr rechnet Railog mit einem Volumen von 200.000 Tonnen. Auch beim Transport von 10.000 Kubikmetern Dämmstoffen von Deutschland nach Dänemark konnte das Unternehmen die Konkurrenz auf der Straße hinter sich lassen.

Railog bietet aber nicht nur schienenintegrierte Logistikdienstleistungen für Kunden aus dem eher zeitunkritischen Massengüterbereich an, sondern entwickelt auch Konzepte für den Einzelhandelsbereich. So übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen für einen großen schwedischen Einrichtungsfilialisten die Direktbelieferung von 32 deutschen und österreichischen Einrichtungshäusern sowie drei nationalen Lagern.

Das Konzept von Railog wendet sich an Kunden, deren Güter auf der langen Strecke (im Hauptlauf) über die Schiene abgewickelt werden, im Vor- und Nachlauf die Straße nutzen und darüber hinaus weitere logistische Zusatzleistungen erfordern. Railog hat keine eigenen Transportmittel und arbeitet im Sinne der Kunden unabhängig von den Muttergesellschaften mit den günstigsten Anbietern zusammen. Der Transport wird über Gebietsspediteure und Kooperationen organisiert, die in das Informationsnetz von Railog eingebunden sind.

Firmensitz der Railog GmbH ist Kriftel bei Frankfurt am Main. Geschäftsführer sind Rudolf Schorr, zuständig für Finanzen und Controlling, und Aloys Winn, der für Marketing, Vertrieb und IT verantwortlich ist. Der Beirat wird gebildet von den Vorstandsvorsitzenden von Deutscher Bahn und Stinnes, Hartmut Mehdorn und Dr. Wulf H. Bernotat sowie den Vorsitzenden der Stinnes-Tochter Schenker AG und der DB Cargo AG, Håkan Larsson und Dr. Bernd Malmström.

Dr. Kay Baden | ots

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