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Staus kennen - Staus umgehen

27.11.2001


Die tatsächliche statt der theoretischen Reisezeit berechnet jetzt der dynamische Router der PTV AG, Karlsruhe. Damit können Content- und Mobilitätsportale sowie Telematikdienstleister ihren Kunden echten Mehrwert bieten. Nicht nur aktuelle Verkehrsmeldungen, Staus oder Straßen-sperren fließen ein, sondern auch spezifische Tageszeiten. So verlängert sich beispielsweise während der Rush-hour die Reisedauer. Zum Einsatz kommt das dynamische Routing bereits in Großstädten wie Berlin oder deutschlandweit auf Autobahnen mit dem Staupilot bei genion.

Im Servicekonzept der Stadt Berlin spielt die Verkehrsmanage-mentzentrale (VMZ) eine wichtige Rolle. Im Internet unter www.vmz-berlin.de können sich Freizeit- und Geschäftsreisende ihre Routen quer durch die Hauptstadt berechnen lassen. Für jede Tages- und Uhrzeit erhalten sie je nach Verkehrszustand die aktu-elle Reisezeit und die empfohlene Wegstrecke. Sinnvolle Alternati-ven werden sichtbar auf Karte und Wegliste ausgegeben. Deutschlandweit kommt die PTV-Technologie bei genion zum Ein-satz. Hier können Reisende auf allen Autobahnen den Staupilot per Handy nutzen.

Premiumdienst mit Dynamik

Das dynamische Routing bietet im Vergleich zu einer statischen Reiseplanung, die aktuelle Straßenzustände außer Acht lässt, einen echten Mehrwert: Denn Staus können dank der Dynamik einfach links liegen gelassen werden. Bei den aktuellen Verkehrs-meldungen ist der Zugriff auf unterschiedliche Qualitäten und Quel-len wie die Bundesmeldestelle, ADAC oder die DDG möglich. Und sollten zwischendurch neue Verkehrsinformationen auftreten, kann der Fahrer zeitnah über eine günstigere Alternative per SMS in-formiert werden.

Die Besonderheit: historische und aktuelle Werte

Reiseplaner gibt es viele, aber welcher hilft schon bei zunehmen-den Staus mit aktuellen Empfehlungen? „Der dynamische Router zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Reisezeiten an das tat-sächliche Verkehrsaufkommen automatisch anpassen und bei Bedarf sinnvolle Alternativen berechnet werden.“, erläutert René Rothe, Geschäftsbereichsleiter Information Telematics bei PTV.

Dahinter steckt eine Entwicklungsarbeit von über zwei Jahren. Die möglichen Ereignisse auf der Straße hat das Telematics Data Team der PTV bewertet: Für jeden einzelnen Streckenabschnitt wird je nach Zustand ein sogenannter Netzwiderstand zugeordnet. Je mehr Stau auf dem Abschnitt, umso größer der Widerstand auf dem Straßennetz, auf dem die Routen berechnet wird. Das Ergeb-nis: die tatsächliche statt einer theoretischen Reisezeit.

Kristina Stifter | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.ptv.de

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