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Verkehr und dessen Probleme auf Schnellstraßen

07.11.2001


Verkehrswissenschaftliches Kolloquium an der TU Dresden stellt Drei-Phasen-Theorie vor

Autoverkehr auf der Schnellstraße, die Reihe der vorausfahrenden Wagen reicht bis zur fernen Kurve am Horizont. Bisher ging es zügig voran, doch nun plötzlich Stau. Dessen Ursache ist nicht erkennbar. Nun schon eine halbe Stunde lang "Stop and Go", längst ist man an der ersten, anfangs am Horizont liegenden Kurve vorüber und auch an der nächsten und übernächsten. Plötzlich, nach Kilometern im Kriechtempo, wird der Verkehr wieder flüssiger, also hoch schalten in den dritten, dann sogar in den vierten Gang, fast unbemerkt ist man auf Tacho Hundert, nach einer Dreiviertelstunde ist die Welt wieder in Ordnung, es rollt wieder. Aber ein Hindernis war nirgends zu erkennen, was hatte den Stau verursacht?
Diese und weitere jedem Autofahrer bekannten Phänomene untersuchte Professor Boris Kerner von der DaimlerChrysler AG Stuttgart und entwickelte daraus eine sogenannte Drei-Phasen-Theorie des Verkehrsablaufs auf Schnellstraßen.

Im Rahmen des Verkehrswissenschaftlichen Kolloquiums des Instituts für Wirtschaft und Verkehr der TU Dresden spricht Professor Boris Kerner (DaimlerChrysler AG Stuttgart)
am Montag, 12. November (13 bis 14.30 Uhr - von Gerber-Bau Raum 038)zum Thema "Eine Drei-Phasen-Theorie des Verkehrsablaufs auf Schnellstraßen"

Interessenten sind herzlich eingeladen.

Informationen: Prof. Dirk Helbing, Telefon (03 51) 4 63 - 3 68 08

Birgit Berg | idw
Weitere Informationen:
http://www.helbing.org/colloqium.html

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