Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sparsam und leise - das neue CLEVER-Fahrkonzept

30.03.2006


TU-Ingenieure entwickelten mit europäischen Partnern ein Stadtfahrzeug der Zukunft / Einladung zur Abschlusspräsentation

... mehr zu:
»CLEVER »Kleinfahrzeug

TU-Forscher des Instituts für Land- und Seeverkehr haben gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft in den vergangenen drei Jahren und vier Monaten Entwicklungsarbeit geleistet. Der Prototyp des urbanen Kleinfahrzeugs CLEVER ist das Ergebnis. CLEVER steht bei diesem Vorhaben für Compact Low Emission Vehicle for Urban Transport. Bei dem Kleinfahrzeug handelt es sich um ein Dreiradkurvenneiger mit geringem Kraftstoffverbrauch, geringen Abgasemissionen sowie hohem Sicherheitspotenzial und Fahrspaß.

Zur Abschlusspräsentation des europäischen Verbundprojektes unter Leitung des TU-Fachgebietes Kraftfahrzeuge möchten wir Sie herzlich einladen:


Zeit: Montag, 10. April 2006

bereits ab 14.00 Uhr Möglichkeit für Foto- und Filmaufnahmen

15.00 bis 17.00 Uhr Besichtigung und Probesitzen
ADAC-Trainingsgelände, Rue Hyacinte Vincent,
13405 Berlin, (zwischen Saatwinkler Damm und Kurt-Schumacher-Damm)

18.00 - 19.00 Uhr
Zusammenfassender Vortrag zum CLEVER-Projekt
(in englischer Sprache), Dipl.-Ing. Heiko Johannsen,
Fachgebiet Kraftfahrzeuge der TU Berlin,
Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin

Für den Transfer zwischen ADAC-Testgelände und TU Berlin wird gesorgt.

Bitte melden Sie sich unbedingt bis 5. April für diesen Termin an. Vielen Dank!
Das Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi77_faxantwort.pdf

Finanziert wurde das Projekt von der EU. Universitäten in England und Österreich sowie sechs Partner aus der Industrie, unter anderem die BMW Group in München, kooperierten mit der TU Berlin. Die Forscher entwickelten nicht nur einen funktionsfähigen Prototypen, der eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 80 Kilometern pro Stunde erbringen kann, sondern überprüften auch, inwieweit ein solches Vehikel die Mobilität in Städten verändern kann und welche Marktchancen es hat. In dem einen Meter breiten und drei Meter langen CLEVER ist ein Erdgasmotor eingebaut, der bei gleicher Leistung rund ein
Fünftel weniger Kohlendioxid als ein Benziner abgibt. Sein Verbrauch entspricht umgerech-net rund 2,5 Liter Benzin auf hundert Kilometern. Damit werden herkömmliche Kleinfahrzeuge klar unterboten. Ergänzt wird das Konzept durch eine Kabine mit dem Sicherheitsstandard eines guten Kleinwagens. Crashtests fanden in Berlin statt.

Auf der Abschlussveranstaltung präsentieren die Partner die Einzelergebnisse. Inbegriffen ist die Vorführung von CLEVER auf dem ADAC-Testgelände.

Weitere Informationen und Ansprechpartner: Prof. Dr. Volker Schindler und Dipl.-Ing. Heiko Johannsen, TU Berlin, Institut für Land- und Seeverkehr, Tel.: 314-72988, Fax: 314-72505, E-Mail: Heiko.Johannsen@tu-berlin.de, Internet: http://www.clever-project.net

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/
http://www.clever-project.net
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi77.htm

Weitere Berichte zu: CLEVER Kleinfahrzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Fit2Load – umweltfreundliches Mobilitätskonzept für Filiallieferverkehr
15.02.2018 | Fachhochschule Bielefeld

nachricht Lösungen für die begrenzte Reichweite von Elektrobussen
02.02.2018 | Universität zu Lübeck

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics