Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Berlin und Wien - Kompetenzzentrum für Verkehr und Mobilität

17.10.2001


Die Regionen BerlinBrandenburg und Wien präsentierten mit sachkundiger politischer Unterstützung durch die Berliner Staatssekretärin Maria Krautzberger ihre Kompetenzen im Bereich Verkehr und Mobilität vor Fachleuten der Europäischen Kommission in Brüssel. In Zukunft wird die Brückenfunktion der beiden Europäischen Metropolen zu den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern durch intensivere Kooperationen weiter an Bedeutung erlangen. Der FAV Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik wird seine Allianzen in diese Richtung ausbauen.



Die Verkehrssystemtechnik mit über 400 Unternehmen und 48.000 Arbeitsplätzen sowie über 100 Forschungseinrichtungen mit 2000 Wissenschaftlern ist einer der herausragenden Technologieschwerpunkte in der Region BerlinBrandenburg. Mehr als in anderen Regionen stützt sich die verkehrstechnische Kompetenz und Wirtschaftskraft auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die besonderer Unterstützung zur Initiierung nationaler aber auch internationaler Projekte bedürfen.

... mehr zu:
»FAV »Verkehrssystemtechnik


Vor diesem Hintergrund hat die vom FAV geleitete BerlinBrandenburger Delegation in Kooperation mit der Wiener Delegation bestehend aus zusammen rund 40 Wissenschaftlern sowie Unternehmern ihre Innovationskraft gegenüber Vertretern der Europäischen Kommission präsentiert. In Fachdiskussionen wurden ca. 25 innovative Projektansätze im Vorfeld des Sechsten Forschungsrahmenprogramms der EU diskutiert. Hierbei ging es insbesondere um strategische Forschungs- und Entwicklungsthemen zur mittel- bis langfristige Markterschließung. Das Sechste Forschungsrahmenprogramm befindet sich derzeit in der Definitionsphase und wird ab Ende 2002 die Technologieförderung der EU für die folgenden fünf Jahre bestimmen.

Der FAV hat bereits kurz nach seiner Gründung im Jahre 1997 im Vorfeld des damals startenden Fünften Rahmenprogramms begonnen, regionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen verstärkt an die europäische Forschungsförderung heranzuführen. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Von 1999 bis heute sind aus dem FAV-Forschungs- und Unternehmensnetz (zusammen rund 120 Mitglieder) 24 Projektvorschläge entstanden, von denen 12 Projekte mit insgesamt 70 Mio. Euro Fördersumme die Bewertung durch unabhängige Gutachter geschafft haben und mittlerweile laufen bzw. kurz vor dem Start stehen.

Genau hier knüpft die Gemeinschaftsveranstaltung an, indem sie Unternehmern und Wissenschaftlern im noch stärkeren Maße die Chance eröffnet, sich an Ausschreibungen der EU zu beteiligen. Damit verbunden ist die Erwartung einer raschen Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und eine längerfristige sowie nachhaltigere Beschäftigungswirksamkeit für die Region BerlinBrandenburg.

Für weitere Informationen und Hintergrundgespräche kontaktieren Sie bitte:
Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik (FAV) Berlin
Am Borsigturm 48 in 13507 Berlin
Herrn Wolfgang H. Steinicke
Tel: (030) 4303 3545
Fax: (030) 4303 3550
E-Mail: WSteinicke@FAV.de


Annette Kleffel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fav.de
http://www.bb-mobil.de

Weitere Berichte zu: FAV Verkehrssystemtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Intelligente Planung und Steuerung für mehr Effektivität und Effizienz bei Autoumschlag in Häfen
14.09.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

nachricht Umweltfreundliches Segway toppt Rad und Auto bei kurzen Strecken
08.09.2017 | Hochschule Heilbronn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie