Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entspannt per Auto in den Urlaub - mit gut gesichertem Gepäck

21.07.2005


Koffer und Taschen sind gepackt, die Sportausrüstung steht bereit, die Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Wenn doch nur nicht die lange Anreise mit Staus in praller Sonne wäre! Viele Staus und Unfälle werden durch verlorengegangene Ladung auf der Fahrbahn verursacht - ein Grund, der sich eigentlich relativ leicht vermeiden lässt, erklären Logistiker der Universität Dortmund und geben Tipps, die eine böse Überraschung auf der Autobahn verhindern.


Für den Straßengüterverkehr mit LKW gibt es mit den Richtlinien des VDI Informationen, die den Berufskraftfahrern das richtige Verladen und Sichern von Ladegütern erläutern. Für den privaten Autofahrer fehlen solche Informationsquellen allerdings. Dabei ist die Ausgangslage eindeutig: Die Straßenverkehrsordnung verlangt im § 22 von allen Verkehrsteilnehmern, dass verladene Güter beim Fahren nicht verrutschen, verdrehen oder gar vom Fahrzeug herabfallen dürfen. Das gilt bei normalen Fahrsituationen, zu denen auch Vollbremsungen oder schnelle Kurvenfahrten oder Spurwechsel in Baustellen gehören. Das Risiko von Unfällen durch verlorene Ladung ist einfach zu groß.

Norbert Biermann, Oberingenieur am Fachgebiet Logistik, empfiehlt daher allen Autofahrern, den Berufskraftfahrern über die Schulter zu schauen. Denn beim PKW sollte, genau wie beim LKW, der Schwerpunkt der gesamten Ladung möglichst in der Mitte, zwischen den Rädern liegen. Und er sollte möglichst tief liegen - das heißt es wird geraten, schwere Teile des Urlaubsgepäcks so tief wie möglich zu verladen.


Zum Schutz aller Insassen muss verhindert werden, dass einzelne Gepäckstücke bei einer Vollbremsung nach vorne fliegen und die Mitfahrer gefährlich verletzen können. Dies geschieht am besten, wenn Trenngitter oder Netze oder größere Gepäckstücke gleichsam als Schutzwand oder obere Abdeckung wirken können. So können aufgestellte - und natürlich gut fixierte Koffer - die Stabilität der Rücksitzlehnen verstärken und kleinere Taschen werden auf diese Weise festgehalten.

Zur weiteren Ladungssicherung im PKW bieten sich gummielastische Spanngurte oder Netze an, mit denen die Ladung nach unten nieder gespannt wird. Sie können ebenfalls verhindern, dass sich einzelne Ladegüter selbständig machen. Sie sollten in modernen Fahrzeugen an geeigneten Halteösen festgemacht werden. Unterstützt werden diese Sicherungsmittel, wenn Decken oder Planen einzelne Kleinteile abdecken.

Insbesondere bezüglich der Ladung auf dem Fahrzeugdach müssen die zulässigen Traglasten der Fahrzeughersteller beachtet und eine Überladung vermieden werden. Generell gilt, dass alle Sicherungsmittel stabil sein sollten und Schrauben und Muttern ausreichend befestigt werden müssen - dann steht einer sicheren Fahrt in den wohlverdienten Urlaub nichts mehr im Weg.

Ole Lünnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-dortmund.de

Weitere Berichte zu: Gepäckstück Ladung Sicherungsmittel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Neues Prüffeld für Fahrzeugtechnik, Elektromobilität und vernetztes Fahren
18.12.2017 | Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

nachricht Verkehrsmanagement in Ballungsgebieten
08.12.2017 | Technische Hochschule Mittelhessen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics