Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit kombiniertem Elektro- und Benzinmotorantrieb: EnBW erprobt Autos mit Hybridantrieb

24.08.2001


Zehn Toyota Prius sollen im mehrjährigen Einsatz Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit belegen - Weiterer Beitrag der EnBW zum Umweltschutz

Die EnBW Energie Baden-Württemberg erprobt Autos mit kombiniertem Elektro- und Benzinmotorantrieb: Zehn solcher Hybridfahrzeuge vom Typ Toyota Prius sollen in mehrjährigem Alltagsbetrieb ihre Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit belegen. "Wir werden den Versuch auch durch ein Verbrauchs- und Abgasmessprogramm begleiten", so EnBW Vorstandsmitglied Dr. Klaus J. Kasper am Freitag bei der Übernahme der Hybridautos in den EnBW Fuhrpark in Karlsruhe. "Von den Ergebnissen dieses Begleitprogramms versprechen wir uns eine Antwort auf die Frage, ob Hybridfahrzeuge unter hiesigen Verkehrsbedingungen eine sinnvolle und wirtschaftlich vertretbare Alternative zu herkömmlichen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor sein können." Die EnBW leiste damit einen weiteren Beitrag zum konkreten Umweltschutz.

Die von der EnBW käuflich erworbenen Hybridautos werden unter Dauerbetriebsbedingungen in ganz verschiedenen Bereichen der EnBW eingesetzt - für den überwiegend innerstädtischen Verkehr an den Standorten Stuttgart und Karlsruhe, aber auch im landesweiten Netz der EnBW Regionalzentren und im Langstreckeneinsatz. Durch diesen Einsatz-Mix erhofft sich die EnBW Aufschluss über die "Alltagstauglichkeit unter Realbedingungen" der im Anschaffungspreis erheblich über Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb liegenden Hybridautos.

Im Rahmen des begleitenden Messprogramms werden - unter anderem - das Verbrauchsverhalten unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen, die - insbesondere für den innerstädtischen Verkehr relevanten - Abgasminderungsmöglichkeiten.

In Japan ist der auf dem europäischen Markt neue Toyota Prius bereits seit mehreren Jahren im Einsatz. Von herkömmlichen fünfsitzigen Personenwagen unterscheidet sich der Prius durch sein Antriebskonzept: Neben einem 1,5 Liter-Benzinmotor mit 53 kW (72 PS) Leistung sitzt unter der Fronthaube auch noch ein 33-kW Wechselstrom-Synchronmotor, dessen Antriebsbatterie eine Nennspannung von 274 Volt hat. Je nach Einsatzort und Betriebsbedingungen kann der Prius nur elektrisch oder nur mit Benzinmotor - oder auch von beiden Motoren gleichzeitig - bewegt werden. Zum Nachladen der Batterie trägt auch das Bremssystem bei, das die Bremskräfte zur "Energierückgewinnung" nutzt. Verbrauchswerte und Abgasemissionen des Prius sollen deutlich günstiger sein als bei einem PKW vergleichbaren Gewichts mit herkömmlichem Antrieb.

| ots
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Hybridauto

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Smarte Datenanalyse für Verkehr in Stuttgart
28.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE