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Förderung von verbesserten Konstruktionen für den Seetransport

25.05.2005


Im Rahmen des Projekts Safety at Speed (S@S) wurden eine formalisierte Methodologie und ein integriertes Tool entwickelt, das die Optimierung von Qualität, Sicherheit und Kosteneffizienz bei der Gestaltung von Hochgeschwindigkeitsschiffen ermöglicht.



Die Überfüllung von Straßen Schienen- oder Luftwegen stellt für die meisten Europäer nicht nur einen Stressfaktor dar, sondern ist auch mit ökonomischen Verlusten verbunden. Andererseits erscheint der Transport auf Wasserwegen als eine gute Alternative, wobei Passagierkomfort und Sicherheit, insbesondere bei High Speed Crafts (HSCs), noch weiterer Verbesserungen bedürfen.

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Vor dem Hintergrund, die Popularität von HSCs zu steigern, wurden im Rahmen des Projekts hochmoderne Methoden und Tools genutzt und die Methodologie "Design for Safety" entwickelt. Zusätzlich dazu wurde ein neuartiges Tool erstellt, das es den HSC-Konstrukteuren ermöglicht, zumindest hinsichtlich Sicherheit und Wartungskosten die optimale Lösung zu ermitteln.

Im Gegensatz zu den meisten konventionellen Tools, bei denen die Entscheidungsfindung auf den bewährtesten Methoden beruht, bietet das S@S-Tool eine Entscheidungshilfe, die auf einer Risiko-Kosten-Analyse basiert. Im Einzelnen bedeutet dies, dass diese Innovation die Identifizierung überpräzisierter Anforderungen an Schiffe ermöglicht, was zu einer rationalen Beurteilung der finanziellen Auswirkungen des Schiffsbaus bzw. des Betriebs führen könnte.

Mit Hilfe dieses Tools, das in den frühen Phasen der Konstruktion eingesetzt wird, können Kreativität und Innovation in vollem Ausmaß angewandt werden. Deshalb beinhaltet der daraus resultierende Entwurf die sichersten Verbesserungen, die auf kosteneffektivste Weise und unter Berücksichtigung der Lebensdauer des Schiffs durchgeführt werden. Neben der Sicherheit kann auch die Optimierung anderer Gestaltungsaspekte, wie Komfort oder Umwelt, erforscht werden.

Die Annahme des integrierten Tools ist für die maritime sowie für die Transportindustrie und folglich auch für Schiffseigner und Passagiere von Vorteil. Durch die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit des Seetransports durch die kosteneffektivsten Maßnahmen werden bedeutende Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Schiffsindustrie erwartet.

Sowohl die Methodologie als auch das integrierte Tool wurden für HSCs entwickelt, sie können aber auch zur Konstruktion anderer Schiffsarten verwendet werden. In Anbetracht dessen wird eine weitere Zusammenarbeit zur Wartung und Entwicklung des Tools angestrebt.

Pierre Besse | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bureauveritas.com

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