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Winziges Tracking-Modul erhöht Sicherheit in der Logistik

13.07.2004


Siemens hat ein Triband-Tracking-System entwickelt, das einen GPS-Empfänger und GSM/GPRS-Funktechnik in einem Modul verbindet. Bisher bestanden Ortungssysteme immer aus zwei separat aufgebauten Modulen. Das neue Modul kann daher einfacher und schneller integriert werden. Das XT55, das jetzt in den Markt eingeführt wird, ist nur etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Es eignet sich vor allem für Flotten-Management, Frachtgut-Tracking oder auch für Sicherheitssysteme von Kraftfahrzeugen.


XT55



Das XT55 ist je nach Umfang und Art der Applikationen vielfältig einsetzbar. Ist das Modul etwa in die Lastwagen einer Spedition integriert, weiß die Zentrale des Logistikunternehmens dank des Satellitennavigationssystems GPS und der Funkübertragung durch GSM/GPRS jederzeit, wo sich seine Fahrzeuge aufhalten. Zusätzlich bekommt die Zentrale automatisch Informationen über Motorprobleme oder Wartungsintervalle zugesendet - die Firma kann so früher und schneller auf Störungen reagieren.



Mit dem Funkmodul lässt sich zudem der Weg von Frachtgut genau verfolgen. Wird das XT55 an einem Container oder an der Verpackung befestigt, ist der Besitzer mit Hilfe von GPS ständig über den aktuellen Standort seiner Fracht im Bild - das erhöht die Sicherheit. Denkbar ist auch ein Einsatz in Privatfahrzeugen. Einmal fest im Auto installiert, verhindert ein XT55 zwar nicht unbedingt einen Diebstahl, bringt die Polizei aber dank seiner Tracking-Funktion schnell auf die Spur der Autoknacker. Davon profitiert der Besitzer auch finanziell: Einige Versicherungen fördern bereits den Einbau einer Tracking-Applikation in sehr teure Autos.

Das XT55 verschickt Datenpakete mit einer Geschwindigkeit von GPRS Class 10, also rund 27 Kilobit pro Sekunde. Ein intelligenter Energiesparmodus des GPS-Empfängers namens TricklePower hält den Stromverbrauch dabei klein: In den Messpausen fährt er das System herunter. Zusammen mit dem geringen Energiebedarf des GSM-Teils ergibt sich ein äußerst niedriger Gesamtstromverbrauch - das ermöglicht eine besonders lange Einsatzdauer.

Dr. Norbert Aschenbrenner | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

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