Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenzzentrums für Maritime Sicherheit "Center for Maritime Safety and Security Rostock" geründet

02.06.2004


Wann, wenn nicht bereits bei der Ausbildung von Personal, welches später zur See fährt oder seefahrtsspezifische Technik und Technologien entwickelt, sollte Maritime Sicherheit eine Schlüsselstellung einnehmen. So war es selbstverständlich, dass am Freitag, dem 28. Mai 2004 die Hochschule Wismar mit ihrem Fachbereich Seefahrt in Warnemünde als Gründungsmitglied dem Maritimen Kompetenzzentrums "Center for Maritime Safety and Security Rostock (CMS-Rostock)" im Technologiezentrum Warnemünde beitrat.



Mit der Gründung des CMS wird die Bündelung der in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Gebiet der "Maritimen Sicherheit" in privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen vorhandenen Kompetenzen in Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung gefördert und weiter vorangetrieben. Die Landesregierung Mecklenburg Vorpommern, welche zur Gründung des Zentrums einen Vertreter aus dem Wirtschaftsministerium entsandt hatte, das Landesparlament vertreten durch Frau Birgit Schwebs (Vorsitzende des Umweltausschusses des Landtages) sowie die Maritime Allianz Ostsee begrüßen und unterstützen die Initiative, der Gründung des Kompetenzzentrums vor allem vor dem Hintergrund der aktuell anstehenden Aufgaben bei der Verbesserung der Maritimen Sicherheit in der Ostsee.

... mehr zu:
»Safety »Security


Das Kompetenzzentrum versteht sich als ein offenes Netzwerk, das durch die Aktivitäten seiner Kooperationspartner in Erscheinung tritt. Bereits bestehende gemeinsame Angebote und Projekte sollen durch das gemeinschaftliche Wirken weitergeführt und ausgebaut werden. Ein aktuelles herausragendes Beispiel für eine derartige Kooperation ist das gegenwärtig laufende Projekt zum Aufbau des indonesischen Schifffahrtsausbildungszentrums in Semarang, welches durch die Marinesoft GmbH, das Institut für Schiffssicherheit/Sicherheitstechnik e.V. und dem zur Hochschule Wismar gehörenden Fachbereich Seefahrt in Warnemünde realisiert wird. Erst kürzlich war im Landtag festgestellt worden, dass der Ausbildung und Qualifikation des seefahrenden Personals eine Schlüsselstellung bei der Realisierung eines höheren Sicherheitsniveaus zukommt. Forschung und Entwicklung wiederum sind eine notwendige Voraussetzung, um eine qualitätsgerechte Ausbildung gewährleisten zu können.

Eine von den Partnern gemeinsam erarbeitete Kooperationsvereinbarung bildet den Rahmen und ist gleichzeitig die Grundlage des neuen Kompetenzzentrums. Erstunterzeichner dieser Vereinbarung und damit zugleich Gründungsmitglieder des Kompetenzzentrums sind als Initiatoren das Institut für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit e.V., die Hochschule Wismar, University of Technology, Business and Design, die Universität Rostock, Fachbereich Maschinenbau/Schiffstechnik und das Institut Energie-Umwelt-Beratung e.V. sowie die Unternehmen Marinesoft Entwicklungs- und Logistikgesellschaft mbH, die Private Wirtschafts- und Technikakademie WTA GmbH, MARSIG - Ingenieurgesellschaft für maritime Sicherheitstechnik und Management mbH und die MTE Meerestechnik Engineering GmbH.

Weitere Informationen erteilt Dr.-Ing. Michael Baldauf vom Institut für Sicherheitstechnik/ Schiffssicherheit e.V., Tel.: (0381) 498 58 44 bzw. E-Mail: m.baldauf@sf.hs-wismar.de oder Dipl.-Ing. Dirk Sedlacek, Tel.: (0381) 5196 203.

Dipl.-Ing. Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

Weitere Berichte zu: Safety Security

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie