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Lkw-Fahrsimulator entwickelt

01.04.2004


Den Forschern der technischen Hochschule in Aachen um Professor Klaus Henning ist es gelungen, die beiden Technologien Fahrsimulation und Verkehrsberechnung miteinander zu kombinieren. Die Verbindung der beiden Simulationen macht es möglich, neue Technologien (z. B. Informations- und Assistenzsysteme), Infrastrukturveränderungen (dynamische Beschilderung, Spurerweiterungen) und Verkehrssituationen vor der eigentlichen Realisierung unter nahezu realistischen Bedingungen „erfahrbar“ zu machen. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen Aachen (Prof. Henning Wallentowitz). Einsatzgebiet des innovativen Simulators sind Untersuchungen zu Gebrauchssicherheit, Usability, Akzeptanz und Unfallforschung.



Derzeit wird dieses innovative Werkzeug der Verkehrsforschung zur Untersuchung von Lkw-Kolonnefahrten eingesetzt. Elektronisch gekoppelte Lkw werden danach „wie ein Zug“ zur Effizienzsteigerung der Ressource Strasse so fahren, dass der Fahrer des ersten Lkw‘s den gesamten „Zug“ steuert und die weiteren Lkw wie „Waggons“ folgen. Die Aachener Forscher gehen davon aus, dass die Vision des automatischen Fahrens in den kommenden Jahren Wirklichkeit wird.

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Um ähnliche Pannen wie bei der Einführung der Maut zu vermeiden, arbeiten sieben Hochschulinstitute zusammen mit der Nutzfahrzeugindustrie und Speditionen an Konzepten für die spätere Realisierung. Auf dem Stand des Forschungslands Nordrhein-Westfalen in Halle 18 der Hannover Messe kann das Kolonnefahren von Lkw bereits heute am Fahrsimulator ausprobiert werden.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Henning | RWTH Aachen
Weitere Informationen:
http://www.zlw-ima.rwth-aachen.de

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