Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Dreamliner" soll Passagier-Luftfahrt revolutionieren

22.03.2004


Die Innenarchitektur soll Passagiere willkommen heißen. Der hohe Eingangsbereich unterstreicht die Wirkung des Himmels auf der Decke.


Die Boeing 7E7 "Dreamliner" misst 56 Meter in der Länge, 59 Meter in der Spannweite. Das Flugzeug verfügt über 200 - 250 Sitze in der Drei-Klassen-Konfiguration und hat eine Reichweite von 14.500 Kilometer.


Boeing setzt auf 7E7

... mehr zu:
»7E7 »Passagier-Luftfahrt

Mit seinem neuen "Airplane" , dem "Dreamliner" Boeing 7E7, will sich der US-Konkurrent von Airbus wieder auf die Spitze des Passagierflugzeugmarktes hieven. Boeing war mit den Features der 7E7 auf der ITB-Berlin vertreten. Ab 2006 wird der Jet montiert, ein Jahr später soll der Erstflug sein und 2008 soll die erste 7E7 in Dienst gestellt werden.

Der "Dreamliner" wird als technisches Gerät einige neue Features aufweisen, die bisher in kommerziellen Passagierflugzeugen noch nicht angeboten wurden. Dazu zählt eine völlig neuartige Innenarchitektur, die dem Passagier die Vorstellung eines großen weiten und offenen Raumes gibt. Völlig neu wird auch die Innenraumbeleuchtung sein: Leuchtdioden sorgen für eine optimierte Kabinenbeleuchtung, die taghell oder bei Ruhezeiten entsprechend abgedunkelt werden kann. Sogar die Performance eines Nachthimmels ist in der Kabine möglich. Die 7E7 wird über die größten jemals verwendeten Flugzeugfenster mit einer Breite von 28 Zentimetern und einer Höhe von 48 Zentimetern verfügen. Die großen Fenster können elektronisch abgedunkelt werden.


Die neuen Gepäckfächer über den Sitzen sind so gestaltet, dass jeder Passagier ein Stück Handgepäck darin unterbringen kann. Diese Fächer schwenken zum Be- und Abladen auf eine komfortable Höhe herab und bleiben in geschlossenem Zustand in der hochgezogenen Kabinendecke. Auch hinsichtlich der Gestaltung der Toiletten und Waschräume setzt Boeing auf neue bisher unbekannte Größen: so sollen Rollstuhlfahrer ungehinderten Zugang haben. Hinsichtlich der Belüftung in der Kabine sollen die Klimaanlagen der 7E7 vermehrt feuchtere Luft produzieren, um damit das Austrocknen von Mund und Nase zu verhindern. Der Kabinendruck, der bei heutigen Flugzeugen in etwa dem von 2.300 Metern Seehöhe entspricht, soll auf 600 Meter gesenkt werden. Auch bei der Bestuhlung setzen die Boeing-Techniker auf Komfort: Die Economy-Sessel sollen um vier Zentimeter breiter werden, die beiden Gänge in der Economy-Class sollen ebenfalls um rund sechs Zentimeter auf 55 Zentimeter anwachsen.

Der Dreamliner setzt auch neue Maßstäbe hinsichtlich der Triebwerkstechnik: Die drei Hersteller Pratt&Whitney, Rolls-Royce und General Electric werden die Performance der Triebwerke um acht Prozent bei der Gesamteffizienz steigern. Die Wirtschaftlichkeit des Flugzeuges wird besonders durch die Verwendung neuer Verbundstoffe gehoben. Dabei sollen selbstständige Überwachungssysteme die Funktionssicherheit des Jets prüfen und Wartungsanforderungen an Computersysteme am Boden übertragen. Größenmäßig entspricht die 7E7 in etwa dem Modell Boeing 767 mit einer Länge von 56 Metern und einer Spannweite von 59 Metern. Die Passagierkapazität liegt in der Drei-Klassen-Konfiguration bei 200 bis 250. Die Reichweite wird bei 14.500 Kilometern liegen.

| Boeing
Weitere Informationen:
http://www.newairplane.com
http://www.boeing.com
http://www.itb-berlin.de

Weitere Berichte zu: 7E7 Passagier-Luftfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie