Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Paketversand wird sicherer mit ParcelCall

03.02.2004


Ein vielversprechender, carrierübergreifender Dienst ist in der Lage, den momentanen Standort eines Artikels auf seinem Weg zum Bestimmungsort zu verfolgen.


Immer wieder ist zu hören, dass Artikel beim Versand beschädigt werden, verloren gehen oder nie beim vorgesehenen Empfänger ankommen. Ein neues, carrierübergreifend arbeitendes Verfolgungssystem mit der Bezeichnung ParcelCall ermöglicht Unternehmen und Privatpersonen jederzeit und überall die effektive Verfolgung ihrer Sendungen.

Das Projekt ist in drei Abschnitte unterteilt. Zunächst verfolgt ein mobiler Logistik-Server (MLS) sämtliche Transportartikel an Bord eines Fahrzeugs oder Containers. Dieser Server ist jederzeit über die Identität, den aktuellen Standort und den Status aller Waren in dieser Transporteinheit informiert. Daneben sorgt ein GPS-Empfänger für eine exakte und sichere globale Verfolgung der Sendung. Anschließend werden Echtzeitinformationen vom MLS an ein Netzwerk aus fest installierten Servern übermittelt. Damit setzt er den Besitzer oder Spediteur darüber in Kenntnis, dass beispielsweise eine Sendung Verspätung hat oder nicht auf ihren zuvor festgelegten Transportweg gelangt ist. Die Benutzer haben über Waren-Informationsserver auf ihren Mobiltelefonen, ISDN-Verbindungen oder Internet-Server Zugriff auf diese Informationen. Detailinformationen zur Verfolgung der Warensendungen werden anschließend für jeden einzelnen Artikel gesammelt, verarbeitet und gespeichert. Im zweiten Abschnitt werden die einzelnen Warensendungen mit Hochfrequenz-Identifikationstranspondern (Radio Frequency Identification tags) mit Strichcodes und Etiketten versehen, die Informationen wie z.B. die Identität, den Absender oder die Zieladresse an ein RFID-Lesegerät übermitteln. Im dritten Abschnitt schließlich werden künftig kompakte, wiederverwendbare Geräte mit Sensoren ("Thinking Tags") ausgestattet, die eine Messung und Überwachung von Umgebungsbedingungen wie z.B. der Temperatur oder der Luftfeuchtigkeit durchführen und in der Lage sind, Warnmeldungen abzugeben.


Das System wurde anhand einer Reihe von technischen Spezifikation und als Richtlinien dienenden ’Use Cases’ (Anwendungsfällen) entwickelt, getestet und analysiert. Großes Interesse an ParcelCall, insbesondere an der leistungsfähigen Datenerfassung und Meldungsübermittlung über HF-Tags, bekundeten bereits verschiedene Hersteller von Transport- und Logistiksoftware für die Post, die internationale Lufttransportvereinigung IATA und KLM Cargo.

Kontakt:

Prof. Robin Williams
The University of Edinburgh
Research Centre for Social Sciences
Old Surgeons Hall
EH1 1LZ, Edinburgh, Großbritannien
Tel: +44-131-65063-87, Fax: -99
Email: R.Williams@ed.ac.uk

Prof. Robin Williams | ctm
Weitere Informationen:
http://www.rcss.ed.ac.uk

Weitere Berichte zu: MLS Paketversand ParcelCall Warensendung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette
25.04.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften