Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehrsprachige Reiseinformationen jederzeit verfügbar

01.07.2003


Wer von Last-Minute-Reiseangeboten Gebrauch macht, kann sich die Zeitpläne von Zügen, Fähren oder Flugzeugen künftig auf komfortable Weise besorgen: Mit Hilfe des neuen Forschungsprojekts E2M können Reisende ab sofort rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr telefonisch reservieren, buchen und Last-Minute-Informationen abrufen.



Ein Schiff oder Flugzeug noch in letzter Minute zu erwischen, braucht keineswegs so riskant zu sein wie es zunächst klingt. Eine Gruppe von spanischen und griechischen Unternehmen hat jetzt einen rund um die Uhr verfügbaren Telefon- und E-Mail-Service entwickelt, über den sich zuvor aufgezeichnete Reiseinformationen in mehreren Sprachen augenblicklich abrufen lassen. Dieser mit einem SLDS (Spoken Language Dialogue System) ausgestattete Service mit der Bezeichnung E2M versteht die von den Anrufern in natürlicher Sprache gestellten Fragen zu Reisen aller Art und kann darauf eine Vielzahl von Antworten geben.

... mehr zu:
»E2M »Reiseinformation


Als "Dolmetscher" werden zwei multilinguale Sprachkonverter - gegenwärtig in Griechisch und Spanisch - verwendet. Eine flexible Datenbankschnittstelle greift auf die Einträge in den beiden Anwendungs-Datenbanken zu und ist so in der Lage, eine Anfrage in einem gängigen Format entgegenzunehmen und gewünschte Daten abzurufen oder einem Kunden zu antworten, und zwar unbeeinflusst durch regionale Akzente oder grammatikalische Fehler. Das System, mit dem der Anrufer fast wie mit einem menschlichen Gesprächspartner kommunizieren kann, lässt sich durch Einbinden neuer Lexika auf zusätzliche Sprachen erweitern.

Während die automatisierte Sprachschnittstelle in Betrieb ist, ist keinerlei Eingreifen durch menschliches Bedienungspersonal erforderlich, das somit mehr Zeit hat, kompliziertere Anfragen zu beantworten. Durch diese unmittelbare Bereitstellung vorher aufgezeichneter Mitteilungen lassen sich Reiseanfragen derart direkt und schnell bearbeiten, dass sich selbst anspruchsvollste Anrufer wohl eher an das System als ein einen menschlichen Operator wenden dürften.

Unternehmen, die das System bereits einsetzen (unter ihnen Hellas Flying Dolphins und Fred Olsen), nutzen es nicht nur, um qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen, sondern auch zur Einsparung von Personalkosten. Schon kurz nachdem diese Unternehmen begonnen hatten, das EM2-System für ihren täglichen Umgang mit den Kunden zu nutzen, machte sich ein weiterer Vorteil bemerkbar, und zwar in Form einer beträchtlichen prozentualen Zunahme der Reservierungsanrufe, Transaktionen und Kundenzugriffe.

Sowohl Hellas Flying Dolphins als auch Fred Olsen hoffen jetzt auf eine Optimierung ihrer Call-Center und eine damit verbundene Steigerung der monatlich abgewickelten Anrufe auf 50.000 während der kommenden Sommersaison. Obwohl E2M ursprünglich für die Tourismusbranche konzipiert war, könnte das System ohne weiteres auch von anderen Dienstleistungszweigen genutzt werden, die auf sofortige, globale und mehrsprachige Interaktionen mit ihren Kunden angewiesen sind.

Dieses bedienerfreundliche, multilinguale Voice-Portal wird den Weg für eine neue Familie von interaktiven Anwendungen für E-Commerce-Dienste ebnen.

Kontakt

Gema Lopez (Ms)

INDRA
28003
Madrid
SPAIN
Tel: +34-91-3351427
E-Mail: glgomar@indra.es

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.e2m-project.org/

Weitere Berichte zu: E2M Reiseinformation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Oberleitungs-LKW: Option für einen umweltverträglichen Güterverkehr?
08.12.2016 | Öko-Institut e. V. - Institut für angewandte Ökologie

nachricht Entlastung im Güterfernverkehr
08.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie