Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mischverkehrsbereiche gewinnen durch sichere Automation an Effizienz

18.06.2003


Ein neu entwickeltes Telematiksystem gestattet ein sicheres und effektives Verwalten und Steuern von Transportmitteln in Mischverkehrsbereichen.


Durch die Ausweitung der europäischen Straßennetze ist der kombinierte Transport, bei dem ein Übergang von einem Transportmittel auf ein anderes erfolgt, zu einem Schwerpunkt der meisten Geschäftsaktivitäten geworden. Auf diese Weise kann der Handel mit den meisten Waren und Produkten jetzt die verschiedenen Möglichkeiten einer Nutzung von mehr als einem Verkehrsmittel nutzen. Allerdings ist die termingerechte und kosteneffiziente Auslieferung von Qualitätsprodukten von vielen Faktoren abhängig und direkt mit der sorgfältig geplanten Beförderung und Lagerung der Produkte korreliert.

Der Umgang mit Produkten und Waren in Mischverkehrsbereichen ist eine höchst komplizierte Aufgabe, deren Bewältigung sowohl Hochleistungstechnik als auch extrem intensive Handarbeit erfordert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Telematik-Hilfsmitteln bietet diese italienische Entwicklung mit der Bezeichnung GEMMA ein effektives Verwalten und Steuern aller Betriebsabläufe, die in diesen Bereichen von mobilen Betriebsmitteln ausgeführt werden. Vor allem aber ermöglicht diese Innovation eine Minimierung der menschlichen Eingriffe in diese Aktivitäten, was die Gefahr von Fehlern und Unfällen verringert und mithin für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt.


Konkret besteht GEMMA aus Peripheriekomponenten, die auf den mobilen Betriebsmitteln installiert sind und mit einem Zentralrechner kommunizieren. Das System gestattet das Planen und Umdisponieren von Aufgaben in Echtzeit, eine Fernbedienung der mobilen Betriebsmittel sowie eine kontinuierliche Überwachung der Betriebsabläufe und bietet über Sensoren verschiedene Steuerungs- und Reset-Optionen. Besonders interessant ist, dass das Software-Tool geeignete Daten nutzen kann, um Prioritäten in der Abfolge der einzelnen Aktivitäten festzulegen - eine Eigenschaft, die eine vollständige Automatisierung des Transportbetriebs ermöglicht.

Durch Einführung des GEMMA-Systems, so die Erwartung seiner Entwickler, dürften Mischverkehrsbereiche zu Knotenpunkten für die Koordinierung einer Vielzahl von Subsystemen werden, die sich durch Telematikverfahren vollständig verwalten und steuern lassen. Die neuartige Technologie bietet sich für Hafenmanagement-Unternehmen und sonstige Betriebe an, die sich mit dem Transport und/oder der Lagerung von Waren beschäftigen. Das System ist auch für individuelle Anforderungen bestimmter Partner konfigurierbar; hierfür wird qualifizierte technische Unterstützung angeboten.

Kontakt:

Ente per le Nuove Tecnologie l’Energia e l’Ambiente - ENEA - IRIDE
Viale della Costituzione Is.A/3 , Centro Direzionale
I-80143 Napoli
Linda Cifolelli
Tel: +39-874-481072
Fax: +39-874-64607
Email: linda.cifolelli@casaccia.enea.it

Linda Cifolelli | ctm
Weitere Informationen:
http://www.casaccia.enea.it

Weitere Berichte zu: Betriebsmittel GEMMA Mischverkehrsbereich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio
18.01.2017 | KTH Royal Institute of Technology Schweden

nachricht Hubschrauberflüge unter Extrembedingungen simulieren
27.12.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie