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Neue Gewichtsbestimmungen im Personenflugverkehr

13.05.2003


Laut einer aktuellen Untersuchung der amerikanischen Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, FAA) wiegt der durchschnittliche Flugpassagier um rund 10,3 Kilogramm mehr als in einer 1995 durchgeführten Erhebung.

Auch das Gewicht des mitgeführten Gepäcks sei gestiegen. Aus Sicherheitsgründen ordnet die FAA nun an, dass alle Fluglinien zum zugelassenen Passagiergewicht fünf Kilogramm für jede Person an Bord und 2,5 weitere Kilogramm für das Handgepäck hinzufügen müssen. In einigen Fällen könnte dies bedeuten, dass bei kleinen Fliegern Sitze leer bleiben müssen. Wenig Auswirkung sollen die neuen Gewichtsbeschränkungen auf größere Flugzeuge haben.

Die Erhebung von 1995 ist laut FAA überholt. Vor acht Jahren legte die Behörde noch ein durchschnittliches Gewicht pro Person und Handgepäck von 90 Kilogramm für Sommermonate und 92,5 Kilogramm für Wintermonate fest. Im Detail entfielen 80 bzw. 82,5 Kilogramm auf Passagiere und zehn Kilogramm auf das Handgepäck. Laut neuer Analyse wiegt der durchschnittliche Passagier in Winterkleidung aber um rund zehn Kilogramm mehr als 1995. Auch das Handgepäck wurde schwerer.

Jede Fluglinie hat nun die Möglichkeit, ihre eigene Erhebung durchzuführen und ihre Zahlen bei der FAA zu beantragen. Die Zahlen müssen aber innerhalb von 90 Tagen vorgelegt werden, ansonsten treten die FAA-Gewichtsbeschränkungen in Kraft, berichtet die Washington Post heute, Dienstag.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria

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