Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intelligente Verkehrssysteme gesucht

19.12.2002


Österreichs Forscher arbeiten an neuen Verkehrssystemen, die den Transport von Personen und Gütern einfacher und sicherer gestalten werden


Schneller, leiser und sicherer soll der Verkehr zukünftig ablaufen. Dazu braucht es nicht nur massives Know-how und frischen Wind im Forschungsbereich, sondern auch finanzielle Mittel. Diese stellt im Rahmen der Technologieoffensive der Bundesregierung das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie in der Höhe von 30,6 Mio. Euro zur Verfügung. Ansprechen möchte man Österreichs ForscherInnen in der Industrie, den Universitäten und Institutionen, die Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie die gewerbliche Wirtschaft mit Betriebsstandorten in Österreich. Das BMVIT unterstützt dabei strategische bestrebt strategischen Forschungsprogramme und schuf dafür verschiedene Schwerpunkte.

A3 Austrian Advanced Automotive


Eine Schlüsselbranche für die österreichische Zulieferindustrie ist der Automobilsektor. Österreichs Kfz-Zulieferindustrie ist mit 35.000 Beschäftigten und einem Bruttoproduktionswert von 8,7 Milliarden Euro sehr erfolgreich, jedoch darf sich keiner auf diesen Lorbeeren ausruhen. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ist die Berücksichtigung künftiger Technologiesprünge wichtig. Das F&E-Programm stützt sich auf sechs Grundthemen: Neue Antriebssysteme, energieeffiziente Nebenaggregate, alternative Kraft-und Schmierstoffe, leise Straßenfahrzeuge, neue Fahrzeugkonzepte und intelligente Fahrzeuge.

I2 Intelligente Infrastruktur

Vieles, was noch vor zehn Jahren in den Bereich Sciencefiction zählte, wird durch die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien auch für den Verkehrssektor möglicht. Telematikeinsatz reduziert Verkehrsunfälle und verbessert den Transport von Waren. Dieses F&E-Programm soll den hohen Kooperations- und Koordinierungsbedarf zwischen Anbietern, Nachfragern und Verkehrsträgern regeln. Die vier Themen: ausgewogene und wirtschaftliche Gestaltung des Güterverkehrs, Erhöhung der Verkehrssicherheit, Verkehrsinformation und -steuerung, Senkung Zugangsbarrieren zum öffentlichen Verkehr.

ISB Innovatives System Bahn

Die Eisenbahn wird sich innovativer Technologien bedienen müssen, um dem steigenden Transportbedarf gerecht zu werden. Das Anbieten attraktiver Dienstleistungen im Personen- und Güterverkehr wird ein weiterer Meilenstein der Entwicklung. Durch die EU-Osterweiterung ist in den kommenden Jahren mit deutlichen Verkehrszuwächsen zu rechnen. Auf welchen Wegen sich der Verkehr aus den Ländern, die derzeit beispielsweise einen Schienenverkehrsanteil von etwa 40 Prozent im Güterverkehr haben, durch Österreich bewegen wird, wird auch von angebotenen Dienstleistungen und nutzbaren Infrastrukturkapazitäten für intermodalen Verkehr abhängen. So fördert das Ministerium F&E-Kooperationsprojekte im veränderten Umfeld des "Systems Bahn" in Europa, wie den Fahrwegsbau und Instandhaltungstechnologien, die IT-Technologie des Leit- und Betriebssystems, die Zugsteuerung und das Verkehrsflussmanagement, innovative Fahrzeug- und Antriebskonzepte und innovative Schienentransportsysteme.

| www.innovatives- oesterreich.at
Weitere Informationen:
http://www.bmvit.gv.at/sixcms/detail.php/template/mainindex/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Fahrerlos ans Ziel
25.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten

Wie Proteine zueinander finden

21.02.2017 | Biowissenschaften Chemie