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Mikroben gefährden Jumbo-Jets

04.12.2002



Winzige Mikroben stellen für Jumbo-Jets eine große Gefahr dar. Die Mini-Lebewesen, die zum Teil im Kerosin vorkommen, können Treibstoffleitungen beschädigen und zu Störungen der empfindlichen Geräte führen. Ein kleines britisches Unternehmen namens ECHA-Microbiology hat ein Gel entwickelt, das den Mikroben ein jähes Ende bereitet.


"Mikroben können nicht nur Treibstoffleitungen verstopfen, sondern auch Tankanzeigen verfälschen, indem sie falsche Angaben an die Piloten im Cockpit liefern", so Ted Hill, Gründer von ECHA. Insbesondere in tropischen Gebieten sind Flugzeuge gefährdet, da sich dort durch die klimatischen Verhältnisse mehr Lebewesen bilden können, erklärt Hill. Er selbst habe Flugzeuge zu Gesicht bekommen, deren Tragflächen durch kleine Lebewesen im wahrsten Sinn des Wortes zerfressen waren. Fluglinien sind von der International Air Transport Association (IATA) aufgefordert worden, Kerosin mit dem MicrobMonitor2-Equipment auf Mikroben oder andere Lebewesen zu untersuchen. Mikrobiologische Fäulnisprozesse, Abfälle und Korrosion werden von hunderten von Bakterien, Hefe- und Schimmelpilzen erzeugt.

ECHA mit seinem Sitz in Cardiff bereitet nun eine Expansion seiner Produktion vor. Derzeit arbeiten nur neun Angestellte in dem Unternehmen. Durch die IATA-Empfehlung erwartet das walisische Unternehmen einen raschen Aufschwung.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.echamicrobiology.co.uk
http://www.iata.org

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