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Mehr Sicherheit beim Crash. Designstudie Triebzugköpfe

16.09.2002


Präsentation auf der Berliner Messe "InnoTrans 2002"

Die großen Betreibergesellschaften in Europa fordern schon lange, dass Triebzüge bei einem möglichen Crash für Fahrer und Passagiere sicherer hergestellt werden. In Zusammenarbeit mit der Firma Bombardier erforschten Designstudenten der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB), wie man die dafür nötige Knautschzone gestaltet. Die Studenten entwarfen betreut von Prof. Dietmar Palloks (KHB) und Lutz Gelbert (Bombardier) sieben verschiedene Designstudien für Köpfe von Triebzügen.

Die Herausforderung für die jungen Designer lag darin, die erhöhte Sicherheit deutlich zu machen ohne sie zu stark hervorzuheben. Das den Triebzugköpfen vorgebaute Element, das bei einer Kollision z. B. von Regionalzügen Energie abfangen soll, musste visuell-ästhetisch in den Triebkopf integriert werden. Der große Sicherheitsaufwand soll dabei nicht zu sehr ins Bewusstsein geraten, da er sonst eher Angst auslöst als beruhigt.

Die Studien von Karsten Damm, Frank Hoffmann, Sönke Hoof, David Rössle, Markus Schäling, Peer Stock und Fabian Zgraggen werden auf dem Gemeinschaftsstand des Forschungsmarktes Berlin bei der "InnoTrans" vom 24. bis zum 27. September 2002 in der Halle 3.2, Stand 3.2b auf dem Berliner Messegelände unterm Funkturm präsentiert.

Näheres über Prof. Dietmar Palloks, Tel. 47705-244 (Sekretariat) oder Markus Schäling Tel. 926 13 43 (AB).

MA Birgit Fleischmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innotrans.de/

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