Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erhöhung der Schiffssicherheit durch Standardredewendungen

09.11.2000


... mehr zu:
»IMO »Seeschifffahrt
Ein Problem der Schifffahrt ist die sichere Verständigung zwischen Schiffen untereinander, zwischen Schiff und Land und an Bord selbst. Die Sprache der Seefahrt ist zwar Englisch, aber das ist noch keine Garantie
für eine sichere Verständigung in kritischen Situationen.

Am Fachbereich Seefahrt der Hochschule Wismar in Warnemünde wird an dieser Problematik sehr intensiv gearbeitet. Bereits seit 1993 hat Prof. Dr. Peter Trenkner, Inhaber der Professur Maritime Kommunikation/ Maritimes Englisch, als Projektleiter im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Entwicklung einer einheitlichen operativen englischen Arbeitssprache zur sicherheitsbezogenen Kommunikation an Bord von Seeschiffen, von Schiff zu Schiff und von Schiff zu Land und umgekehrt mit dem Titel "Operative maritime Arbeitssprache" erfolgreich durchgeführt.

Von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) der Vereinten Nationen (UN) wurde er als Leiter einer internationalen Gruppe zur Erarbeitung von Standardredewendungen für die Seeschifffahrt eingesetzt und, so die Einschätzung aus dem Bundesverkehrsministerium, hat es mit großem Geschick, mit Sachkompetenz und unbeirrt durch gelegentlich erhebliche Schwierigkeiten erreicht, dass die unterschiedlichen Interessen der Mitgliedstaaten der IMO bei der Erarbeitung dieser "operativen maritimen Arbeitssprache" soweit Berücksichtigung gefunden haben, dass am Ende ein von dem zuständigen Ausschuss gebilligtes Kompendium einvernehmlich verabschiedet werden konnte. Damit wurde eine von allen Seefahrtsnationen geforderte "working language" zumindest für die sicherheitsrelevanten Bereiche geschaffen.

Die nun vorliegenden "IMO Standard Marine Communication Phrases" werden erheblich zur Minderung von Sprachschwierigkeiten, zur Reduzierung kommunikationsbedingter Unfälle und somit zur Sicherheit der inter-nationalen Seeschifffahrt beitragen und sie haben das Ansehen Deutschlands in der IMO mit einem sehr spezifischen Beitrag weiterhin gefestigt.

Prof. Dr. Peter Trenkner wird der Problematik "Weltsprache der Seeschifffahrt" auch in Zukunft treu bleiben und sich zunächst der erforderlichen Erarbeitung einer deutschen Übersetzung der Standardredewendungen für die Seeschifffahrt widmen.

Rückfragen bitte direkt an Prof. Dr. phil. Peter Trenkner, Hochschule Wismar, Fachbereich Seefahrt, Warnemünde, Telefon: 0381/ 498 3698, E-Mail: trenkner@sf.hs-wismar.de

Dipl.-Ing. Kerstin Baldauf | idw

Weitere Berichte zu: IMO Seeschifffahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Augmented Reality in der Logistik: Packen mit der Datenbrille
02.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik

nachricht Aus dem Labor auf die Schiene: Forscher des HI-ERN planen Wasserstoffzüge mit LOHC-Technologie
19.04.2018 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics