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Wasserstoff-Brennstoffzelle für eine nachhaltige Mobilität ohne Emissionen

25.06.2002


Nach Schätzung der Vereinten Nationen wird sich der weltweite Fahrzeugbestand bis zum Jahr 2030 auf rund 1,6 Milliarden Pkw und Lkw verdoppeln. Unter der Voraussetzung passender Rahmenbedingungen wie unter anderem einer flächendeckenden Infrastruktur von Wasserstoff-Tankstellen geht Opel von einer Serienproduktion von Brennstoffzellen-Autos bis 2010 aus.
Quelle: "obs/Adam Opel AG"


Klaudia Martini fordert in Berlin Steuervorteile für Brennstoffzellenautos


Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb sind die Autos der Zukunft. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Opel zusammen mit dem Forschungsinstitut L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) heute in der Berliner Repräsentanz des Autoherstellers der Öffentlichkeit vorstellte.

In der aufwändigen Analyse hat das Opel/GM-Zentrum für alternative Antriebe GAPC (Global Alternative Propulsion Center) zusammen mit LBST und Partnern aus der Energieindustrie für den projizierten Zeitraum um 2010 unter europäischen Bedingungen insgesamt 44 Wege der Kraftstoffgewinnung sowie 18 konventionelle und alternative Antriebskonzepte untersucht. Am besten schneiden Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit Wasserstoff als Kraftstoff ab. Optimal ist die Bilanz, wenn der Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird - wie Windkraft, Solarenergie oder Biomasse. Dann entstehen keinerlei Treibhausgas-Emissionen.


Gegen 2010 werden Brennstoffzellenautos technisch serienreif sein. Um eine Großserienproduktion starten zu können, muss die Energiewirtschaft jedoch ein flächendeckendes Netz von Wasserstoff-Tankstellen aufbauen. Als geeigneten Schritt dorthin betrachtet Opel-Vorstandsmitglied Klaudia Martini die Gewinnung von Wasserstoff aus Erdgas an der Tankstelle. Langfristig sollten jedoch erneuerbare Energien als Basis zur Wasserstofferzeugung dienen. Um der umweltfreundlichen Brennstoffzellentechnologie zum Durchbruch auf dem Automobilmarkt zu verhelfen, fordert Martini Steuervorteile für Wasserstoff als Autokraftstoff und attraktive Abschreibungsmöglichkeiten für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Andreas Kroemer | ots

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