Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Güterwagen und Züge europaweit überwachen

27.05.2002


T-Systems und transportdata AG haben mit DB Cargo, dem Güterverkehr der Deutschen Bahn (DB AG), eine Satelliten-Lösung entwickelt, die rund 13.000 Güterwagen europaweit zuverlässig ortet und überwacht.

Damit ist es erstmals möglich, jederzeit den genauen Standort und die Fracht der Güterwagen zu ermitteln. Das DB Kunden-Servicezentrum ist nun in der Lage, den Kunden Echtzeit-Informationen über die Position und den Zustand von Lieferungen zu geben.

T-Systems entwickelte gemeinsam mit dem Systempartner transportdata AG eine komplette Leitstandsoftware, die über die von transportdata AG entwickelten speziellen Satellitenortungs-Endgeräte in den Güterwagen umfangreiche Informationen zu Position und Ladung an die Zentrale liefern. In jedem dieser GSM-(Global System for Mobile Communication) Geräte befindet sich eine von T-Systems voreingestellte T-D1-Mobilfunkkarte. Die Satellitenortungs-Geräte bestimmen die Position über Satellit (Global Positioning System, GPS) und senden SMS (Short Message Service) via GSM permanent Informationen an das SMS-Center in Nürnberg. Dieses übermittelt die gesammelten GPS-und sonstigen Statusdaten über das Festnetz an das DB Cargo KundenServiceZentrum in Duisburg. Hier gibt eine in Kooperation mit T-Systems und transportdata AG entwickelte Software dem GPS-Team im KundenServiceZentrum jederzeit einen Überblick über Wagenposition und Ladung (Auskunft, wo der Güterwagen sich gerade befindet.) Im Falle einer Abweichung vom vereinbarten Transportablauf wird der Kunde von diesem Team sofort informiert.

DB Cargo bietet seinen Kunden so zusätzliche Dienstleistungen wie eine lückenlose Kontrolle des Aufenthaltsorts europaweit, einen konstanten Informationsfluss und ein schnelles Störungsmanagement während des Transportes. DB Cargo ist erstmals in der Lage, jederzeit Informationen über die Position und den Beladezustand des Wagens sowie der Ladung zu geben. Gerade bei Güterwagen, die sich im Ausland befinden, war der Informationsaustausch zwischen den europäischen Bahnen im konventionellen Verfahren bislang schwierig.

Mittels verschiedener im Orbit befindlicher Satelliten wird die Position der Güterwagen auf rund 20 Meter genau ermittelt. Die Satellitenortungs-Endgeräte messen dank besonderer Sensoren ebenfalls kontinuierlich den Beladezustand der Wagen, Geschwindigkeit sowie Temperatur und Druck von flüssigen oder gasförmigen Ladegütern. Da sie auch prüfen, ob die Türen offen oder geschlossen sind, geben sie obendrein, im Falle eines Einbruchsversuchs, sofortige Informationen (Alarme), die dann zu unverzüglichen, polizeilichen Maßnahmen führen.

DB Cargo erwartet durch die Einführung des Satellitenortungs-Systems mehr Serviceleistungen für ihre Kunden und zusätzliche Einsparungen durch eine bessere Kapazitätsauslastung der Güterwagen. So kann die Bahn nun ihre im Ausland befindlichen Wagen besser disponieren und somit besser auslasten.

Stefan König | ots
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.de
http://www.t-systems.com

Weitere Berichte zu: Güterwagen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie