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Auszeichnung: Siemens Desiro UK Class 444 ist der zuverlässigste Zug

12.01.2011
Die Geschichte der Desiro-Familie in Großbritannien ist eng verknüpft mit der hohen Zuverlässigkeit der Züge, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Aktuell erhielt der Siemens Desiro UK Class 444 den begehrten Preis „Golden Spanner 2010“ (Goldener Schraubenschlüssel), verliehen von der internationalen Fachzeitschrift Modern Railways. In den vergangenen zwölf Monaten erzielte die Fahrzeug-flotte, die von South West Trains betrieben wird, einen neuen Zuverlässigkeitsrekord mit fast 89.000 Kilometern pro fehlerbedingter Wartezeit. Die von Siemens hergestellten und instandgehaltenen Züge gelten so offiziell als die zuverlässigsten in Großbritannien.


Einen “Silver Spanner” für den besten neuen elektrischen Triebzug erhielt Desiro UK Class 360/2, die in London als Heathrow Express-Züge verkehren. Die Züge sind Eigentum der Flughafenbetreibergesellschaft British Airports Authority (BAA) und werden von First Great Western betrieben. Die Wartung der Züge erfolgt durch Siemens-Personal in Acton.

Zweitplatzierter dieser Kategorie ist die von London Midland betriebene Siemens-Zugflotte Desiro UK Class 350/2. Seit ihrer Inbetriebnahme Anfang 2009 bis August 2009 wurde die Zuverlässigkeit ständig verbessert. Diese Züge erreichen mittlerweile einen Wert von rund 71.000 Kilometern, Tendenz weiter steigend. Die Instandhaltung wird in den Siemens Depots in Northampton und Crewe durchgeführt.

Die „Golden Spanner Awards“ werden jährlich von dem internationalen Fachmagazin Modern Railways verliehen, um die Zuverlässigkeit der Züge im britischen Bahnsektor auszuzeichnen. Die Auszeichnungen basieren auf statistischen Daten und gelten in der gesamten Bahnindustrie als genauer Gradmesser für die Zuverlässigkeit einer Flotte. Die auf dem britischen Schienennetz betriebenen Züge werden anhand der Kilometerleistung, die sie jeweils zwischen technischen Störungen zurücklegten, bewertet. Die Rangliste wird von der Association of Train Operating Companies (Verband der Eisenbahnbetriebsgesellschaften) erstellt.

Entscheidender Faktor für die Verfügbarkeit der Züge sind neben der erprobten Fahrzeugtechnologie der Desiro UK Züge, die bereit stehenden Serviceleistungen.

So kann die Zuverlässigkeit durch technische Verbesserung kontinuierlich gesteigert und die Auswirkungen von Fehlern durch geeignete Anweisung des Betriebspersonals gemindert werden.

Siemens hat für jeden in Großbritannien ausgelieferten Zug einen Instandhaltungsvertrag abgeschlossen. Die Instandhaltungsaktivitäten nach dem „Pit Stop“-Prinzip werden in unterschiedlichen Depots durchgeführt. Hierfür hat Siemens sechs Depots geplant und gebaut, in Acton, Northam, Manchester, York, Northampton und Glasgow Shields. Ähnlich dem Boxenstopp im Autorennsport werden in den Depots auf zuglangen Untersuchungsgruben defekte Aggregate und Funktionseinheiten komplett gegen funktionierende Einheiten ausgetauscht. Das verkürzt den Aufenthalt in der Werkstatt, da die Einheiten anschließend überprüft und repariert werden können.

Insgesamt werden heute mehr als 370 Desiro-UK-Züge mit annähernd 1.500 Wagen-Einheiten instand gehalten. Die in Großbritannien gesammelten, langjährigen Erfahrungen im Service nutzt Siemens auch in seinen weltweiten Instandhaltungsprojekten. Mit hervorragend ausgebildetem Personal ist Siemens seit 1996 im britischen Markt vertreten und sorgt neben einer hohen Verfügbarkeit auch für zufriedene Reisende auf Großbritanniens Schienen.

Beispielsweise verzeichnete der National Passenger Survey schon im Juni 2009 eine um acht Prozentpunkte gestiegene Zufriedenheit der Fahrgäste von London Midland gegenüber dem Vorjahr.

Katja Wildj | Siemens Mobility Division
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/mobility

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