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LIMO bringt Laserlicht auf Linie: Hochleistungsdiodenlaser-Liniengenerator checkt Solarzellen

27.11.2012
Jemanden auf Linie bringen: So heißt es umgangssprachlich, wenn etwa ein Firmenchef seine Mitarbeiter auf eine einheitliche Strategie einschwört.

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Linienlaser mit kurzen Linien (450 Watt, 12 mal 0,1 Quadratmillimeter). Phonotonics West 2013: LIMO stellt in San Francisco im kommenden Februar die neuen Hochleistungsdiodenlaser-Liniengeneratoren vor, die sich besonders zum Bearbeiten, Strukturieren und Veredeln von Oberflächen eignen.
Quelle: LIMO

Nicht Menschen, sondern Hochleistungs-Laserdioden bringt die LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH mit seinem neuen Liniengenerator auf Linie. Der Vorteil: Im Vergleich zur punktförmigen Bearbeitung erhöhen sich Durchsatz und Qualität.

„Es handelt sich um Hochleistungslaserdioden, die wir mit Hilfe von Optiken und sogenannten Homogenisierern auf Linie bringen“, erläutert Dr. Oliver Homburg, Director for Advanced Optical Solutions.

„Mit dieser Parallelprozessierung lässt sich ein Bereich deutlich schneller und besser lasern als mit einem punktförmigen Spot, der über Scanner und Spiegel eine Fläche bearbeitet.“ LIMO hat sich für ein Baukastensystem entschieden, aus dem heraus das Dortmunder Unternehmen mit Standardkomponenten für eine Vielzahl von Anwendungen unterschiedlichste Lösungen bietet - mit unterschiedlichen Linien-Geometrien, Wellenlängen und Leistungsklassen. „Dank des skalierbaren Konzeptes lassen sich im Prinzip Generatoren für alle Längen und Leistungen maßschneidern“, erläutert der Optik-Experte. „Für unsere Generatoren sprechen außerdem die sehr hohe Homogenität und Effizienz, die wir unserem Know-how bei den Laseroptiken verdanken.“

Die Generatoren eignen sich besonders zum Bearbeiten, Strukturieren und Veredeln von Oberflächen. Als kostengünstige Standardlösungen gibt es bereits Linienlaser mit kurzen Linien (450 Watt, 12 mal 0,1 Quadratmillimeter) zum Beispiel für das thermische Bearbeiten von Silizium. Mehrere Kilowatt an Leistung bieten die Generatoren, die AMOLED-Anzeigen (active matrix organic light emitting diode) mit 80 Millimeter langen Linien strukturieren.

Auch am Energiewandel wirkt die neue Technik mit: Ein Linienlaser (40 Watt Leistung, 808 Nanometer Wellenlänge, 165 Millimeter Linienlänge) übernimmt die Inspektion von Solarzellen mit Hilfe der sogenannten Photolumineszenz-Spektroskopie.

Auf der Photonics West (SPIE), der Messe der weltweiten Optik-Industrie in San Francisco, wird LIMO im Februar 2013 diese neuen Liniengeneratoren präsentieren.

Kontakt:
Katrin Theiler,
LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH
k.theiler@limo.de

Katrin Theiler | Quelle: NeMa-News
Weitere Informationen: www.limo.de

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