Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LIMO bringt Laserlicht auf Linie: Hochleistungsdiodenlaser-Liniengenerator checkt Solarzellen

27.11.2012
Jemanden auf Linie bringen: So heißt es umgangssprachlich, wenn etwa ein Firmenchef seine Mitarbeiter auf eine einheitliche Strategie einschwört.
Nicht Menschen, sondern Hochleistungs-Laserdioden bringt die LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH mit seinem neuen Liniengenerator auf Linie. Der Vorteil: Im Vergleich zur punktförmigen Bearbeitung erhöhen sich Durchsatz und Qualität.

„Es handelt sich um Hochleistungslaserdioden, die wir mit Hilfe von Optiken und sogenannten Homogenisierern auf Linie bringen“, erläutert Dr. Oliver Homburg, Director for Advanced Optical Solutions.
„Mit dieser Parallelprozessierung lässt sich ein Bereich deutlich schneller und besser lasern als mit einem punktförmigen Spot, der über Scanner und Spiegel eine Fläche bearbeitet.“ LIMO hat sich für ein Baukastensystem entschieden, aus dem heraus das Dortmunder Unternehmen mit Standardkomponenten für eine Vielzahl von Anwendungen unterschiedlichste Lösungen bietet - mit unterschiedlichen Linien-Geometrien, Wellenlängen und Leistungsklassen. „Dank des skalierbaren Konzeptes lassen sich im Prinzip Generatoren für alle Längen und Leistungen maßschneidern“, erläutert der Optik-Experte. „Für unsere Generatoren sprechen außerdem die sehr hohe Homogenität und Effizienz, die wir unserem Know-how bei den Laseroptiken verdanken.“

Die Generatoren eignen sich besonders zum Bearbeiten, Strukturieren und Veredeln von Oberflächen. Als kostengünstige Standardlösungen gibt es bereits Linienlaser mit kurzen Linien (450 Watt, 12 mal 0,1 Quadratmillimeter) zum Beispiel für das thermische Bearbeiten von Silizium. Mehrere Kilowatt an Leistung bieten die Generatoren, die AMOLED-Anzeigen (active matrix organic light emitting diode) mit 80 Millimeter langen Linien strukturieren.

Auch am Energiewandel wirkt die neue Technik mit: Ein Linienlaser (40 Watt Leistung, 808 Nanometer Wellenlänge, 165 Millimeter Linienlänge) übernimmt die Inspektion von Solarzellen mit Hilfe der sogenannten Photolumineszenz-Spektroskopie.

Auf der Photonics West (SPIE), der Messe der weltweiten Optik-Industrie in San Francisco, wird LIMO im Februar 2013 diese neuen Liniengeneratoren präsentieren.

Kontakt:
Katrin Theiler,
LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH
k.theiler@limo.de

Katrin Theiler | NeMa-News
Weitere Informationen:
http://www.limo.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Geballtes Partikelwissen in Nürnberg versammelt
13.04.2016 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Ein Laser-Blick auf ultradünne Schichten
22.03.2016 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 2+1 ist nicht immer 3 - In der Mikro-Welt macht Einigkeit nicht immer stark

Wenn jemand ein liegengebliebenes Auto alleine schiebt, gibt es einen bestimmten Effekt. Wenn eine zweite Person hilft, ist das Ergebnis die Summe der Kräfte der beiden. Wenn zwei kleine Teilchen allerdings ein weiteres kleines Teilchen anschieben, ist der daraus resultierende Effekt nicht notwendigerweise die Summe ihrer Kräfte. Eine kürzlich in Nature Communications veröffentlichte Studie hat diesen merkwürdigen Effekt beschrieben, den Wissenschaftler als „Vielteilchen-Effekt“ bezeichnen.

 

Im Focus: 2+1 is Not Always 3 - In the microworld unity is not always strength

If a person pushes a broken-down car alone, there is a certain effect. If another person helps, the result is the sum of their efforts. If two micro-particles are pushing another microparticle, however, the resulting effect may not necessarily be the sum their efforts. A recent study published in Nature Communications, measured this odd effect that scientists call “many body.”

In the microscopic world, where the modern miniaturized machines at the new frontiers of technology operate, as long as we are in the presence of two...

Im Focus: Winzige Mikroroboter, die Wasser reinigen können

Forscher des Max-Planck-Institutes Stuttgart haben winzige „Mikroroboter“ mit Eigenantrieb entwickelt, die Blei aus kontaminiertem Wasser entfernen oder organische Verschmutzungen abbauen können.

In Zusammenarbeit mit Kollegen in Barcelona und Singapur verwendete die Gruppe von Samuel Sánchez Graphenoxid zur Herstellung ihrer Motoren im Mikromaßstab. D

Im Focus: Tiny microbots that can clean up water

Researchers from the Max Planck Institute Stuttgart have developed self-propelled tiny ‘microbots’ that can remove lead or organic pollution from contaminated water.

Working with colleagues in Barcelona and Singapore, Samuel Sánchez’s group used graphene oxide to make their microscale motors, which are able to adsorb lead...

Im Focus: Bewegungen in der lebenden Zelle beobachten

Prinzipien der statistischen Thermodynamik: Forscher entwickeln neue Untersuchungsmethode

Ein Forscherteam aus Deutschland, den Niederlanden und den USA hat eine neue Methode entwickelt, mit der sich Bewegungsprozesse in lebenden Zellen nach ihrem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2016: Diabetes schädigt das Herzkreislauf-System

02.05.2016 | Veranstaltungen

Internationale Bunsen-Tagung erstmals an Uni Rostock

02.05.2016 | Veranstaltungen

VDE|DGBMT veranstaltet Tagung zur patientennahen mobilen Diagnostik POCT

28.04.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Industrielle Förderanlagen effizient und einfach umbauen

02.05.2016 | Informationstechnologie

Diabetes Kongress 2016: Diabetes schädigt das Herzkreislauf-System

02.05.2016 | Veranstaltungsnachrichten

2+1 ist nicht immer 3 - In der Mikro-Welt macht Einigkeit nicht immer stark

02.05.2016 | Physik Astronomie