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Leistungssteigernde Gestaltung der Produktionslogistik in kmU

18.08.2008
Am 9. Mai 2008 fiel der Startschuss für das Forschungsprojekt
"Reifegradbasierte Entwicklungspfade zur leistungssteigernden Gestaltung der Produk­tionslogistik in kleinen und mittelgroßen Unternehmen" (ProdLog-Design).

Das Projekt wird vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Universität Hannover in enger Kooperation mit verschiedenen Unternehmen durchgeführt.

Aktuelle Studien belegen, dass Unternehmen ihre selbst gesetzten logistischen Ziele weit verfehlen. Gründe hierfür werden typischerweise häufig nur symptomorientiert identifiziert oder es werden unzureichende Softwarewerkzeuge verantwortlich gemacht. Die ganzheitliche Ausgestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation als grundlegende Basis für die logistische Zielerreichung wird regelmäßig unterschätzt.

Ziel des Projekts "ProdLog-Design" ist es, eine neuartige softwarebasierte Methode zu entwickeln, die eine vom Betrachtungsumfang ganzheitliche konsistenzfördernde Gestaltung der Produktionslogistik sicherstellt. Logistikziele, Funktionen sowie dahinter stehende Prozesse, Objekte und Verantwortlichkeiten sind hierbei wichtige Gestaltungsaspekte. Darüber hinaus wird im Forschungsprojekt erstmals die in anderen Managementbereichen bereits be­währte Idee eines Reifegradmodells zur Bewertung der Stärken und Schwächen der Produktionslogistik aufgegriffen. Grundlegend hierfür sind neuartige Modelle zur Beschreibung und Erklärung von Konfigurationsfehlern der Produktionslogistik.

Die Methode löst das bislang vorherrschende symptomorientierte Beheben von Konfigurationsfehlern ab. Sie ermöglicht eine systematische Erhöhung des logistischen Reifegrads in allen Gestaltungsaspekten und führt zu einer kontinuierlichen Leistungsverbesserung in für kmU realisierbaren kleinen Schritten. Die Unternehmen werden zunehmend in die Lage versetzt, externe Anforderungen wie z. B. Termin- und Mengenänderungen oder Auftragsmixschwankungen, auf die sie selbst keinen unmittelbaren Einfluss haben, kostenoptimal zu bewältigen.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dipl.-Ing. Michael Lickefett
Telefon: +49(0)711/970-1993,
E-Mail: michael.lickefett@ipa.fraunhofer.de
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Wochinger
Telefon: +49(0)711/970-1243,
E-Mail: thomas.wochinger@ipa.fraunhofer.de

Hubert Grosser | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de/

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