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Kosten sparen mit Antifouling-Schichten

01.04.2015

Wer kennt das nicht – Kalkablagerungen in Wasserkocher und Kaffeemaschine oder Wasserflecken auf Armaturen, im Haushalt sind diese Probleme jedoch noch beherrschbar. Bei industriellen Anlagen hingegen sieht das etwas anders aus: Gerade in der Großproduktion mit flüssigen Medien führt das sogenannte »Fouling« oft zu aufwändigen Reinigungszyklen und damit zu langen Maschinenstillstandzeiten.

Beispielsweise wird die Anlage bei der Pasteurisierung von Milch bereits nach einem Arbeitszyklus wieder gestoppt und gereinigt, weil z. B. Milchproteine in Rohren, Kesseln oder Wärmetauschern der verwendeten Apparaturen Ablagerungen bilden.


Wassertropfen auf einer Stahloberfläche mit Antifouling-Beschichtung

© Fraunhofer IST

Ein weiterer Nachteil der Verschmutzungen durch Kristallisation, Korrosion oder chemische und biologische Reaktionen ist ein deutlich erhöhter Energieverbrauch während des Produktionszyklus.

Am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST wurden oberflächentechnische Lösungen und Beschichtungen für verschiedene Applikationsbereiche entwickelt, mit denen sich solche Fouling-Effekte drastisch reduzieren lassen.

Das Besondere: Die Schichten können maßgeschneidert für die jeweiligen Anforderungen gefertigt werden, was gerade in der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie zu verbesserter Produktivität und signifikanten Kostensenkungen führen kann.

Einen Überblick über die neusten Antifouling-Beschichtungen gibt das Fraunhofer IST auf der Hannover Messe Surface Technology vom 13. – 17. April 2015 (Halle 3, Stand D26).

Weitere Informationen:

http://www.ist.fraunhofer.de

Dr. Simone Kondruweit | Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST

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