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Herkunftskontrolle für Lebensmittel entwickelt

12.06.2009
Tests zu spezifischen Produkteigenschaften decken Fälschungen auf

Wissenschaftler des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per lo Studio delle Macromolecole haben ein neuartiges Verfahren zur Herkunftskontrolle von Nahrungsmitteln entwickelt. Mit Hilfe der Nuklear-Magnetischen Resonanz (NMR) und multivariater Analysemethoden konnte ein Erkennungsraster zum Ursprungsnachweis verschiedener Honigsorten erstellt werden.

Honig ist ein Naturprodukt, bei dem die Fälschungsgefahr wegen der hohen Qualitäts- und Preisunterschiede besonders hoch ist. Dies gilt nicht nur für die Differenz zwischen Herstellernationen anderer Kontinente, sondern auch für die Herkunft aus Ländern innerhalb der Europäischen Union. Deshalb ist der EU-Kommission viel daran gelegen, neue Analysemethoden zur Feststellung der Qualität an die Hand zu bekommen. Nur aussagekräftige und möglichst wahrheitsgetreue Etikettangaben seien geeignet, den Schutz von Herstellern und Verbrauchern zu gewährleisten.

"Innerhalb der Testanordnung haben wir zunächst die Unterschiede bei Akazienhonig aus Italien und Ungarn untersucht", erklärte Projektleiter Roberto Consoni. "Beim Blütenhonig wurden Stichproben aus Italien, Argentinien und Ungarn gegenübergestellt. Anhand der Auswertung von 1H-NMR-Spektren und der dadurch gewonnenen Datenreihen haben wir ein multivariates Statistikmodell erarbeitet, das signifikante Aussagen zu den spezifischen Produkteigenschaften ermöglicht."

Dies gelte nicht nur für die geografisch und botanisch bedingten Unterschiede, sondern auch für die Abweichungen unter Regionen eines Landes oder eines Erzeugergebietes. Einzelheiten der Mailänder Forschungsreihe sind in der Fachzeitschrift "Journal of Agricultural and Food Chemistry" beschrieben.

Harald Jung | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ismac.cnr.it

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