Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Green Photonics – Neue Lasertechnologie mit hoher Performance und extrem niedrigem Energieverbrauch

11.04.2011
Die Vertilas GmbH und das Fraunhofer HHI kooperieren im Rahmen des Verbundprojekts „VCSEL – Vertical Cavity Surface Emitting Laser“ bei der Entwicklung neuartiger Technologien für die kostengünstige Produktion von Lasern für die Übertragung von akkumulierten Datenraten von 100 Gbit /s und darüber hinaus – bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs um 50% im Vergleich zu herkömmlichen Bauelementen. Zudem werden neue Verfahren für die Produktion der Laser erprobt. Mit diesen neuen Lasertechnologien lassen sich zukünftig kostengünstig Volumenanwendungen wie Glasfaser-Anbindungen bis in Gebäude – Stichwort: Fibre-to-the-home – realisieren. Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Der weltweit extrem schnell wachsende Datenverkehr in Breitbandnetzen und Datenzentren erfordert in hohem Maße neue und innovative optische Kommunikationslösungen und Komponenten. Diese sollen sich im Vergleich mit heutigen konventionellen Technologien durch eine hohe Integrationsdichte, Kostenoptimierung und im Sinne von Green IT durch reduzierten Energiebedarf auszeichnen.

Eine zentrale Komponente für Systemlösungen sind die Lichtquellen, also Halbleiterlaser, um die elektrischen Signale in optische umzuwandeln und mit hohen Bitraten über Glasfaserkabel zu übertragen. Um den o.g. Anforderungen zu genügen bieten sich langwellige, oberflächen-emittierende Laserdioden, sog. Vertical Cavity Surface Emitting Laser (VCSEL), an.

Diese Laser erlauben nicht nur Datenübertragung über lange Strecken, sondern auch die Entwicklung von kostenoptimierten und hochintegrierten Modullösungen. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch einen extrem niedrigen Leistungsverbrauch bei gleichzeitiger sehr hoher Performance aus und ermöglichen dadurch die Entwicklung von Green Photonics Anwendungen.

Im Projekt ‚VCSEL’ arbeiten ein spezialisiertes Hochtechnologie-Unternehmen und eine Forschungseinrichtung eng zusammen. Dadurch soll eine Performance-Steigerung der Vertilas Lasertechnologie erzielt und durch den Einsatz innovativer Herstellungsverfahren eine Kostenoptimierung erreicht werden. Durch Nutzung der vielseitigen Forschungsund Entwicklungsmöglichkeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts durch die Vertilas GmbH lassen sich Entwicklungszeiten für neue, innovative Produkte deutlich verkürzen. Dies trägt dazu bei, dass sich Deutschland als führender Standort für Lasertechnologie und komplementäre Produkte weiter etabliert, Arbeitsplätze sichert bzw. neue schafft.

Fachkontakt
Dr. Norbert Grote - Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut
Tel +49 30 31002-431
norbert.grote@hhi.fraunhofer.de
Pressekontakt
Dr. Gudrun Quandel - Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut
Tel +49 30 31002-400
gudrun.quandel@hhi.fraunhofer.de

Dr. Gudrun Quandel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.hhi.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Innovation macht 3D-Drucker für kleinere und mittlere Unternehmen rentabel
24.03.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Neues energieeffizientes Verfahren zur Herstellung von Kohlenstofffasern
13.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE