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Biosensor zur Bestimmung lipophiler Substanzen in Flüssigkeiten an der TU Dresden entwickelt

02.05.2002


Abwasser ist eklig, dreckig und unangenehm. Wie gut es in Kläranlagen wieder aufbereitet werden kann, ist nicht zuletzt abhängig vom Anteil von Ölen und Fetten im Abwasser. Denn Fette im Abwasser sind Nährboden für störende Mikroorganismen, die bewirken, dass das Wasser nicht ausreichend gut geklärt werden kann. Doch wie gelingt es, Öle und Fette in Flüssigkeiten nachzuweisen? Die bisher gängigen Verfahren dauern in der Regel viel zu lange. Außerdem braucht man dafür Lösungsmittel, die die Umwelt belasten.



Wissenschaftlern vom Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik an der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden ist es nun gelungen, ein Biosensorsystem zu entwickeln, mit dessen Hilfe der Fettanteil in wässrigen Lösungen bestimmt werden kann.

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Das Verfahren ist bereits so weit ausgereift, dass demnächst der Fettgehalt von Milch schnell und unkompliziert bestimmt werden kann. Doch die Forschungen gehen weiter, denn das eigentliche Ziel besteht darin, Fette und Öle im Abwasser zu quantifizieren. Im Gegensatz zur Milch ist im Abwasser der Fettgehalt nicht homogen verteilt. Das erschwert das Analyseverfahren erheblich.

Die neue Methode ist wesentlich umweltfreundlicher, schneller und einfacher handhabbar als herkömmliche Verfahren.

Auf der IFAT stellen die TUD - Wissenschaftler das neu entwickelte Verfahren vor.

Informationen: Anett Werner, Tel. (03 51) 4 63 - 3 42 72, e.mail: werner@ilb.mw.tu-dresden.de

IFAT 2002 München, 13. bis 17. Mai 2002, Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft, Halle A 3, Stand A 3.516

Birgit Berg | idw

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