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In-line-Prozessgasanalyse mit deutlich erweitertem Anwendungsbereich

05.01.2007
Sein langzeitstabiles und wartungsarmes Diodenlaser-Spektrometer LDS 6 zur in-line-Analytik direkt im Prozess hat Siemens Automation and Drives (A&D) mit neuen Funktionen ausgestattet. Das Gerät misst nun auch Sauerstoff bei hohem Druck und Restfeuchte sowie simultan Kohlenstoffmonoxid und -dioxid.

Einsatzgebiete sind zum Beispiel in Chemieprozessen die Überwachung von Chlor oder anderer hochkorrosiver Gase und in der Stahlerzeugung die Abgasanalyse von Konverteröfen.


Sauerstoff ist in chemischen Prozessen oft unter hohem Gasdruck zu messen. Der Laseranalysator LDS 6 eignet sich für in-line-Messungen bis 5 bar. Dazu ist der Prozesssensor ab Werk mit druckfesten Edelstahlflanschen und Messfenstern ausgestattet. Lieferbar sind Borosilikatfenster in den Dimensionen DN65/PN6, DN80/PN16 oder ANSI 4 Zoll/150 lbs.

Die Restfeuchte in hochkorrosiven Medien wie Chlorgas misst LDS 6 sekundenschnell und hysteresefrei direkt im Gasstrom. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber konventionellen Methoden mit elektrochemischen P2O5-Sensoren. Diese sind aufwendig in der Pflege und reagieren oft auch nur mit großem Zeitversatz auf den Feuchtigkeitseintrag in das zu überwachende Medium.

In Anwendungen der Stahlerzeugung erfasst LDS 6 zeitgleich die Gaskonzentration von Kohlenstoffmonoxid und -dioxid im selben Messvolumen direkt im Prozessgas. Das Spektrometer stellt diese Werte sekundenschnell bereit, ohne etwaigen Zeitverzug durch eine Probenentnahme und -aufbereitung, und ermöglicht dadurch eine effiziente Regelung.

Das Diodenlaser-Spektrometer LDS 6 für die Prozessgasanalyse basiert auf einem berührungslosen, spektroskopischen Messprinzip. Besonderer Vorteil gegenüber der konventionellen Methode mit extraktiver Gasanalytik ist der geringe Wartungsaufwand. Das Siemens-Spektrometer erfasst präzise und sekundenschnell einzelne Bestandteile von Gasgemischen direkt im Prozessgasstrom – ohne Probenentnahme oder Messgasaufbereitung. Dies gilt auch bei extremen Prozessbedingungen wie hohen Staubbeladungen und Temperaturen oder Korrosivität des Prozessgases. Das ganze System ist besonders für den rauen Prozesseinsatz ausgelegt. Das Spektrometer ist selbstkalibrierend und verwendet extrem robuste Prozesssensoren.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1310“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Gerhard Stauß | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/analytics
http://www.siemens.de/automation/presse

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