Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In Mexiko werden Plastikflaschen umweltfreundlich recycelt

17.07.2006
2000. Kunststofftechnikabsolventin der Hochschule Darmstadt diplomierte in Mexiko

Am Freitag, 14. Juli, erhielt Agnes Eberhardt ihre Diplom-Urkunde zum Dipl.-Ing. der Kunststofftechnik aus den Händen der h_da Präsidentin Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch überreicht. 2000 Absolventinnen und Absolventen haben an Hessens einziger FH, die Kunststofftechnik anbietet, seit 1971 die Hochschule erfolgreich durchlaufen.

Agnes Eberhardt schrieb ihre Diplomarbeit in Mexiko und machte es sich damit nicht leicht. Sich in einem mittelamerikanischen Land als Frau in der Ingenieursbranche durchzusetzen war schwierig. " Ich liebe Herausforderungen. Bei der Wahl, meine Diplomarbeit in Spanien oder Mexiko zu schreiben, habe ich mich bewusst für das Nicht-Europäische Land entschieden."

Ihr Thema war die Rückführung recycelter PET-Flakes aus gebrauchten PET-Getränkeflaschen in die Flaschenproduktion. Sie untersuchte in der mexikanischen Anlage den Erfolg des so genannten URRC-Verfahrens, das von der "United Recources Recovery Corperation" entwickelt wurde. Es ist ein physikalisch-chemisches Recyclingverfahren, das die hohen Anforderungen der Lebensmittelqualität erfüllt. Weltweit gibt es vier Anlagen, und eine steht auch in Mexiko.

Agnes Eberhardt wird nun ihre ersten beruflichen Schritte in Deutschland machen. Sie hat wie alle Absolventen in der Kunststofftechnik sofort eine Stelle gefunden.

Gerade in der Kunststofftechnik ist der Anwendungsbezug, auf den in einer Fachhochschule ein besonderer Wert gelegt wird, deutlich sichtbar. Man untersucht und entwickelt Kunststoffe, die in einer speziellen Anwendung die optimalen Eigenschaften besitzen.

Der Fachbereich K der h_da bietet als einziger in Hessen einen grundständigen Studiengang in Kunststofftechnik an. Er ist unter den Fachhochschulen bundesweit die größte Institution für die Ingenieurausbildung im Bereich der Kunststofftechnik und die zweitgrößte im Bereich der deutschen Hochschulen allgemein.

Der Fachbereich Kunststofftechnik hat seinen Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung, betreibt einen Bachelor-Studiengang und einen Master-Studiengang mit insgesamt derzeit etwa 370 Studierenden. Beide Studiengänge sind akkreditiert.

Das Studium der Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt kann zum Wintersemester und zum Sommersemester begonnen werden. Die Anmeldung ist direkt im StudentServiceCenter der Hochschule möglich. Die Einschreibefrist für das Wintersemester 2006 beginnt am 1. September 2006.

Claudia Schulz | idw
Weitere Informationen:
http://www.fbk.fh-darmstadt.de
http://www.k-fhd.de

Weitere Berichte zu: Kunststofftechnik Plastikflasche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Elektrodenmaterialien aus der Mikrowelle
18.10.2017 | Technische Universität München

nachricht Metallisches Fused Filament Fabrication - Neues Verfahren zum metallischen 3D-Druck
12.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise