Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrarot-Booster beschleunigt die Fertigung

30.05.2006



Pulverlack effizienter härten mit Infrarot-Strahlern von Heraeus Noblelight


Ein Infrarot-System von Heraeus Noblelight sorgt dafür, dass ein bestehender Härtungsprozess verbessert und die Produktion von Metallgehäusen erheblich beschleunigt werden konnte.

Kurzwellige Infrarot-Strahler heizen Pulverlack schnell und gleichmäßig auf, mittelwellige Strahler härten den Lack dann aus.


Durch die kompakte Bauweise von Infrarot-Modulen konnte der bestehende Trockner eines belgischen Unternehmens einfach aufgerüstet werden.

Bei der Trocknung von lackierten Teilen entstehen oft Produktionsengpässe, die sich niemand leisten kann.

Um die Produktionsgeschwindigkeit von lackierten Teilen zu erhöhen, kann der vorhandene Trocknungsofen verlängert werden, damit die Teile schneller durchfahren. Das ist jedoch aus Platzgründen häufig ausgeschlossen.

Eine weitere Maßnahme ist die Erhöhung der Leistung des vorhandenen Ofens. Hier bietet die Infrarot-Wärmetechnologie eine echte Alternative mit leistungsstarken Infrarot-Strahlern und Systemen, die durch ihre kompakte Bauweise einfach in bestehende Anlagen nachgerüstet werden können.

Ein belgisches Unternehmen stellt Metallkompressoren für kleine Kühleinheiten her, die im Laufe der Fertigung mit Pulverlack beschichtet werden. Damit der Beschichtungsprozess die Fertigung nicht länger limitiert, wurde der bestehende Trocknungsofen modifiziert.

Bisher wurde der Pulverlack mit langwelligen Infrarot-Strahlern gehärtet. Diese wurden durch mittelwellige Zwillingsrohrstrahler von Heraeus ersetzt. Zusätzlich wurde ein sogenannter Infrarot-Booster mit leistungsstarken kurzwelligen Strahlern dem eigentlichen Ofen vorgeschaltet.

Durch ein vorgeschaltetes Infrarot-Modul wird das Produkt schnell auf die richtige Temperatur gebracht, der bereits vorhandene Trockner hält diese dann, solange es nötig ist.

Jetzt kann der Härtungsprozess bei einer höheren Temperatur erfolgen und das beschleunigt die Produktion von 0,8 auf 1,2 Meter pro Minute.

Zusätzlich sorgen die neuen Strahler für eine gleichmäßigere Wärmeverteilung und so können einzelne kalte Stellen jetzt vermieden werden.

Infrarot-Wärmetechnologie kann das Anschmelzen von Pulverlacken erheblich beschleunigen. Pulver absorbiert Infrarot-Strahlung sehr gut, die Pulvermasse erwärmt sich schnell. Gegenüber herkömmlichen Erwärmungsmethoden, wie Umluftöfen, wird das Angelieren des Pulvers erheblich beschleunigt.

Ein rasches Anschmelzen verbessert die Lackqualität und erhöht die Durchlaufgeschwindigkeit.

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Kontakt: Rudolf Lembke
Tel +49 6181/35-8541, Fax +49 6181/35-16 8541
E-Mail rudolf.lembke@heraeus.com

Redaktion: Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Berichte zu: Fertigung Infrarot-Booster Infrarot-Strahler Pulverlack

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Innovation macht 3D-Drucker für kleinere und mittlere Unternehmen rentabel
24.03.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Neues energieeffizientes Verfahren zur Herstellung von Kohlenstofffasern
13.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise