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Umsichtige Roboter für eine effizientere Produktion

08.12.2005


Forscherteams präsentieren vom BMBF geförderte Handhabungstechnik



Roboter können schon eine ganze Menge - nur das Zusammenarbeiten mit den Menschen lässt mitunter noch zu wünschen übrig. Technik, die das ändern soll, präsentieren Forscherteams am Donnerstag und am Freitag in Stuttgart auf dem Forum "Robotik und Handhabungstechnik in der Produktion". Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert dort gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft die neuesten Technologien. Das BMBF hat für die Forschungsarbeiten der aktuellen Projekte auf diesem Gebiet bislang mehr als 13 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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Roboter sind aus der modernen Industrieproduktion nicht mehr wegzudenken. Sie verfügen über riesige Kräfte und arbeiten schneller und genauer, als es Menschen vermögen. Die Forschungen, die das Miteinander von Mensch und Maschine verbessern sollen, sind vielfältig: Im Projekt "Assistor" zum Beispiel wurde ein im industriellen Umfeld agierender neuartiger Roboter entwickelt, mit dem Menschen auf engem Raum zusammenarbeiten können.

Eine weitere Verbreitung der Automatisierung ist zu erwarten, wenn Roboter anspruchsvolle Aufgaben nach kurzen Befehlseingaben möglichst selbstständig lösen. Im Verbundprojekt "Iroprog" haben Forscherinnen und Forscher das Programmieren der Maschinen erheblich vereinfacht. Eine intuitive Bedienung auch durch gering qualifizierte Mitarbeiter wird so möglich.

Die Wissenschaftler konnten auch außerhalb des Maschinenbaus Fortschritte erzielen: Beim Projekt "Biohandling" hat das Forscherteam eine Anlage entwickelt, mit der sich kleinste Mengen von Zellkolonien kontrolliert handhaben lassen. Das Laborpersonal lässt sich so besser vor möglichen Infektionen schützen. Zudem werden Analysen noch schneller als bisher möglich sein.

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