Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Getriebemotoren komplettieren Antriebsportfolio

21.09.2001


Neue Siemens-Getriebemotoren: Stirnrad-, Winkel-, Flach- und
Schneckengetriebemotoren im Leistungsbereich von 0,09 bis 7,5 Kilowatt und
in den Achshöhen 63 bis 132 Millimeter.


Siemens Automation and Drives (A&D) vervollständigt sein Antriebsspektrum um Siemens Getriebemotoren. Neu sind Stirnrad-, Winkel-, Flach- und Schneckengetriebemotoren im Leistungsbereich von 0,09 bis 7,5 Kilowatt in den Achshöhen 63 bis 132 Millimeter. Die Leistungen der zwei-, vier-, sechs- und achtpoligen Motoren sind nach IEC (International Electric Code) gestuft und auch in polumschaltbarer Ausführung erhältlich.

Der modulare Aufbau der Getriebemotoren ermöglicht den flexiblen Anschluss von Gebern, Bremsen und Fremdlüftern und kann an individuelle Anforderungen angepasst werden. Durch die Einbettung in Totally Integrated Automation (TIA) und Ecofast, das System für dezentrale Anschlusstechnik, lassen sich kostengünstig durchgängige Systemlösungen realisieren. Darüber hinaus sind die Getriebemotoren mit allen Siemens-Umrichtern kompatibel und aufeinander abgestimmt.

Die Stirnradgetriebe sind koaxial aufgebaut und bieten zwei Möglichkeiten der Gehäusegestaltung – Flansch- oder Fußausführung. Das Gehäuse der kleineren Baugrößen besteht aus aluminiumlegiertem Druck- oder Kokillenguss, die größeren besitzen ein Graugussgehäuse. Die Getriebe sind in der Grundausführung zweistufig. Der Übersetzungsbereich kann durch eine angeflanschte Vorstufe erhöht werden.

Die Winkelgetriebe bieten die Möglichkeit, Abtriebsflansche, Fußleisten oder Drehmomentstützen anzubauen. Die Winkelstufe ist bei kleinen Baugrößen ein Hypoidradpaar, das eine hohe Laufruhe und größere Übersetzungen gewährleistet. Sie verfügen über ein Gehäuse aus aluminiumlegiertem Kokillenguss und sind in der Grundausführung zweistufig. Die größeren, dreistufigen Getriebe sind mit einer Kegelradstufe ausgerüstet und aus Grauguss gefertigt. Auch bei den Winkelgetrieben kann der Übersetzungsbereich durch eine Vorstufe erhöht werden.

Durch ihre kompakte Konstruktion mit geringer Bautiefe sind die Flachgetriebe insbesondere für platzsparende Aufgaben geeignet. Sie können sowohl mit Voll- oder Hohlwelle als auch mit verschiedenartigen Anbaumöglichkeiten, etwa als Aufsteckgetriebe mit Drehmomentstütze sowie als Fuß- oder Flanschbauform bestellt werden. Die kleineren Baureihen besitzen ein formstabiles, vertikal geteiltes Gehäuse aus aluminiumlegiertem Druckguss. Die größeren Getriebe verfügen über ein Graugussgehäuse. Die Flachgetriebe sind sowohl in zweistufiger, als auch in dreistufiger Ausführung erhältlich.

Stirnradschneckengetriebe bieten ebenfalls die Vorteile der vielseitigen Anbaumöglichkeiten durch Universalbauform oder mit Kombination von Flanschen, Fußleisten sowie Drehmomentstützen. Als Antriebswellen stehen Voll- und Hohlwellen in verschiedenen Ausführungen und Abmessungen zur Verfügung. Der Wirkungsgrad ist übersetzungsabhängig und durch die Stirnradeingangsstufe werden Werte bis zu 90 Prozent erreicht. Die kleineren Getriebegrößen erhalten ein Gehäuse aus aluminiumlegiertem Kokillenguss, die größeren Getriebe haben ein Graugussgehäuse. Die Schneckengetriebe sind in ihrer Grundausführung zweistufig. Durch eine Vorstufe kann der Übersetzungsbereich bei den größeren Getriebe erhöht werden.

Dirk Erat | Pressereferat Automation & Drive
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Schnell, präzise, aber nicht kalt
17.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neues Laserstrahl-Schweißverfahren des Fraunhofer IWS erlangt die Zertifizierung der DNV GL
16.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie