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Werkstofftechnik: US-Firma interessiert sich für Bremer Know-how
Das technische Know-how der Bremer Ingenieurwissenschaften ist gefragt, und zwar weltweit: Jetzt hat sich das amerikanische Unternehmen Allvac an Wissenschaftler der Universität Bremen und des Instituts für Werkstofftechnik gewandt, um mit dem neuen Verfahren des Sprühkompaktierens Versuche für die Turbinenherstellung zu fahren. Diese Turbinen der Zukunft sind mit der traditionellen Gießtechnik nicht mehr herzustellen, weil bei der langsamen Abkühlung des Materials Fehler entstehen. Eine Alternative ist eine neue Entwicklung des Sprühkompaktierens, das im Englischen als "Nucleated Casting" bezeichnet und in der ganzen Welt beachtet wird. Für die Entwicklung des neuen Verfahrens werden die Kenntnisse und Erfahrungen der Bremer Wissenschaftler auf dem Gebiet der Metallzerstäubung und des Kompaktierens benötigt. Die zurzeit laufenden Versuche sind Teil einer Machbarkeitsuntersuchung. Dabei wird eine flüssige Metallschmelze in eine rotierende Kokille (Gussform) gesprüht. Durch den Sprühprozess wird dem Metall bereits viel Wärme entzogen, so dass das Material beim Erstarren (nahezu) fehlerfrei bleibt. Bei dem verwendeten Werkstoff handelt es sich um so genannte Superlegierungen, die sehr hohe Festigkeiten bei hohen Temperaturen aufweisen. Wenn das Sprühkompaktierverfahren erfolgreich ist, werden in einigen Jahren damit große Turbinenwellen mit einem Stückgewicht von zehn Tonnen hergestellt.
Achtung Redaktionen: Wenn es Interesse daran gibt, einem Versuch beizuwohnen, ist eine Anmeldung unter Tel. 0421 218 5406 erforderlich.
Weitere Informationen:
Universität Bremen / Institut für Werkstofftechnik
Dr. Volker Uhlenwinkel
Tel. 0421 218 5406
Email: uhl@iwt.uni-bremen.de
Angelika Rockel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni-bremen.de
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Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
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