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Neues Bildanalyseverfahren für Mehrfach-Emulsionssysteme

18.03.2005


Öltropfen enthalten wenige größere Wassertropfen - schlechte Qualität der multiplen Emulsion vom Typ W/O/W. Foto: FSU


Öltropfen völlig mit Wasser gefüllt - gute Qualität der multiplen Emulsion vom Typ W/O/W. Foto: FSU


Lebensmitteltechnologen der Universität Jena entwickeln neues Verfahren für die Produktionsüberwachung mit


Lebensmitteltechnologen der Universität Jena sind an der Entwicklung eines neuen Bildanalyseverfahrens für Mehrfach-Emulsionsysteme beteiligt. Das Team um Prof. Dr. Gerald Muschiolik hat in Zusammenarbeit mit der "Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V.", Berlin, die Grundlagen zur bildanalytischen Kontrolle von multiplen Emulsionen erforscht. Die neuen Möglichkeiten dieses Verfahrens werden am 31. März bei einem Industrieseminar in Berlin vorgestellt.

Um empfindliche Lebensmittelinhaltsstoffe, aber auch pharmazeutische oder kosmetische Wirkstoffe besser zu speichern und an ihren Zielort, etwa im Körper des Menschen, transportieren zu können, werden die Stoffe "verpackt". Dazu können beispielsweise Wasser-in-Öl-in-Wasser-Emulsionen eingesetzt werden. Im Öl befinden sich Wassertropfen, die wiederum die empfindlichen Stoffe einschließen. Um während des Herstellungsprozesses für derartige "multiple Emulsionen" den Anteil an Wasser in den Öltropfen kontrollieren zu können, wurde ein neues bildanalytisches Kontrollverfahren entwickelt. Es ermöglicht, den Füllgrad der Öltropfen zu bestimmen. Die Ergebnisse dieser Jena-Berliner Forschung sind kürzlich in der Zeitschrift "Food Hydrocolloids" [19 (2005) 617-624] vorgestellt worden.


"Diese Untersuchungen bilden die Grundlage für die Überwachung des Prozesses zur Herstellung neuartiger funktioneller Lebensmittel auf Emulsionsbasis sowie für Emulsionsprodukte der Pharma- und Kosmetikbranche", ist Prof. Muschiolik überzeugt.

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

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