Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stahl für die Zukunft

26.01.2005


Energie sparend und Rohstoff schonend produziert


Neue Fertigungsverfahren und Veränderungen in den Legierungen könnten die Stahlindustrie revolutionieren. Ein neuartiges Bandgießverfahren benötigt anders als herkömmliche Technologien bei der Herstellung weniger Energie und ermöglicht auch für höherwertige Stähle einen hohen Recycling-Anteil im Ausgangsmaterial. Es eignet sich besonders für die Herstellung von HSD-Stählen. Diese Hightech-Stähle lassen sich dank beigemischter Legierungselemente gut verformen und sind dennoch sehr stabil. Ein neues BINE-Projekt-Info stellt die Möglichkeiten dieser Energie effizienten Stahlfertigung vor. Die kostenfreie Broschüre ist bei BINE Informationsdienst bestellbar - im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228/9 23 79-0.

HSD-Stähle sind besonders für den Fahrzeugbau interessant: Kombiniert mit einem hohen Anteil preisgünstiger Legierungselemente entstehen je nach Zusammensetzung hochfeste Stähle, die sich für sicherheitsrelevante bzw. tragende Teile eignen, oder ideales Ausgangsmaterial für leichte, komplex geformte Bauteile. Damit kann Stahl in vielen Bereichen wieder mit teuren Leichtmetallen und Kunststoffen konkurrieren. Das Material macht sogar intelligente Knautschzonen möglich, denn nach dem Aufprall ist es zunächst verformbar, wandelt sich aber im Bruchteil einer Sekunde in ein härteres Gefüge und schützt so den Fahrgastraum.


Das in einem Pilotprojekt erprobte Bandgießverfahren kann durch die kompakte Anlagengestaltung auf die Wiedererwärmstufen der konventionellen Produktionsweisen verzichten und spart so bis zu 70% Energie. Die Kompaktheit reduziert auch Investitions- und Betriebskosten. Und durch die besonderen Erstarrungsbedingungen wird mit diesem Verfahren selbst bei sehr hohem Schrottanteil im Ausgangsmaterial eine hohe Stahlqualität erreicht.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info
http://www.stn-international.de

Weitere Berichte zu: Ausgangsmaterial Bandgießverfahren Legierungselement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Schnell, präzise, aber nicht kalt
17.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neues Laserstrahl-Schweißverfahren des Fraunhofer IWS erlangt die Zertifizierung der DNV GL
16.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten