Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MobilSaver trickst teure Handytarife aus

26.06.2001


  • Teure Handytarife einfach austricksen
  • MobilSaver: Geld sparen auf Umwegen
  • Prepaid-Karte hält viermal länger


Clevere Handy-Besitzer können ab sofort ganz locker und unbeschwert mobil telefonieren - weil sie bei jedem Gespräch bares Geld sparen: Auf seiner Website http://www.mobilsaver.de bietet Dr. Danil Gorinevski vom Institut für Neuroinformatik der RUB nämlich "MobilSaver" zum kostenlosen Herunterladen an. Das kleine Programm ermöglicht es, per Handy zum Festnetztarif zu telefonieren. Der Trick: Zuerst den heimischen Computer zum Billigtarif anrufen und sich dann von ihm per ISDN weiterverbinden lassen.

Computer ist "Best Friwend" ...

Alles, was dazu nötig ist, ist ein Computer mit einem der Betriebssysteme Windows 95/98/ME/NT oder 2000, der einen ISDN-Controller (Karte oder Box) und einen CAPI-Treiber enthält. Der Treiber wird zumeist gleich mit dem ISDN- Controller geliefert, kann aber auch im Internet heruntergeladen werden. Außerdem braucht es natürlich das Programm MobilSaver (0,5 Mb). Die Telefonnummer des Computers sollten Handy-Nutzer ihrem Telefon als Vorzugsnummer zuweisen lassen - solche Nummern werden von den meisten Mobilfunkanbietern auch für Prepaid-Karten unter den Namen Cityoption, Best Friend, Lieblingsnummer o.ä. angeboten. Aber selbst wenn nicht: Auch im Normaltarif bietet MobilSaver Ersparnisse von bis zu 80 Prozent der Kosten. Prepaid-Karten halten so bis zu viermal länger.

... und Fräulein vom Amt

Ist der Computer - der natürlich eingeschaltet sein muss - dann kontaktiert, leitet er den Anruf per freien ISDN-Kanal über das Festnetz zu jedem beliebigen Anschluss weiter. Das Gespräch kostet dann die Gebühren für die Verbindung mit der Lieblingsrufnummer plus die Gebühren für das Gespräch innerhalb des Festnetzes. MobilSaver unterstützt außerdem das so genannte Least Cost Routing, d. h. es sucht automatisch den günstigsten Call-by-Call-Anbieter für die gewünschte Festnetzverbindung aus. MobilSaver kann kostenlos im Netz heruntergeladen und getestet werden. Fürs Ausprobieren gibt es eine PIN, mit der sich der Anrufer zunächst anmelden muss. Gegen eine einmalige Gebühr von 15 DM können Nutzer eine Lizenz erwerben. Ihr Handy ist dann registriert, so dass die lästige Anmeldung entfällt und MobilSaver die Nummer automatisch erkennt.

Forscherehrgeiz billiger telefonieren

Die Idee, Telefonkosten trickreich zu senken, hat unter Forschern schon Tradition: Vor Dr. Danil Gorinevski, der von PFAU (Programm zur Finanziellen Absicherung von Unternehmensgründungen aus Hochschulen) gefördert wird, entwickelten Uniangehörige schon Tricks zur Senkung der Gebühren im Festnetz. So gründet z. B. das Internet-Urgestein http://www.teltarif.de auf die Initiative eines Wissenschaftlers.

Weitere Informationen

Dr. Danil Gorinevski, Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-28271, Fax: 0234/32-08271, E-Mail: danil.gorinevski@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.teltarif.de/

Weitere Berichte zu: Festnetz Gebühr Handytarife MobilSaver

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Startschuss für EU-Projekt: Charakterisierung der Schweißraupe für adaptives Laserauftragschweißen
15.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Innovatives Verfahren zur Aufbereitung von Raps
08.11.2017 | Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie