Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pharmazeutische Branche profitiert von Mikroverkapselung

15.12.2004


Trotz der zahlreichen Vorteile der im Industriesektor genutzten Mikroverkapselungsmethoden ist die Anwendung dieser Verfahren noch immer begrenzt. Im Rahmen des Versuchs, die weit verbreitete Nutzung dieser Methoden insbesondere in der pharmazeutischen Branche zu fördern, wurde ein umfassender Leitfaden entwickelt.



Die Nutzung von Mikroverkapselungsmethoden könnte höchst leistungsstarke Endprodukte einschließlich Pharmazeutika, Kosmetikprodukte, Nahrungsmittel und Chemikalien hervorbringen. Dadurch könnten moderne Prozessaspekte wie beispielsweise eine kontrollierte Ausgabe und eine erhöhte Stabilität zu bedeutenden Durchbrüchen in der Industrie führen. Solche Methoden wurden bislang jedoch nur spärlich von den Industriezweigen angenommen, da es immer noch einige wichtige Fragen und Probleme gibt, welche zunächst geklärt werden müssen.



In erster Linie sind mit der Mikroverkapselung hohe Verarbeitungskosten sowie potenzielle - durch den Einsatz von Lösungsmitteln hervorgerufene - Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden. Darüber hinaus fehlt das Bewusstsein für die große Vielfalt der Mikroverkapselungsverfahren, deren einzelne Schritte und deren Eignung für bestimmte Anwendungen. Um all diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde die Mikroverkapselung im Rahmen des Dreijahresprojektes mit dem Namen MICROCAP ausgiebig untersucht.

Eines der Hauptergebnisse dieses Projektes war die Erstellung eines Leitfadens, der einen besseren Einblick in die genutzten Verfahren gibt. Dieses Handbuch ist das Endergebnis verschiedener Fallstudien, die zur Auswertung und zum Vergleich unterschiedlicher Mikroverkapselungsmethoden durchgeführt worden sind. Da Koffein sowohl in pharmazeutischen Produkten als auch in Nahrungsmitteln eine häufig vorkommende Substanz ist, wurde es als allgemeiner standardisierter Teststoff für alle Studien ausgewählt.

Die Informationen des Leitfadens werden übersichtlich dargestellt und sind in eine Einführung, eine Beschreibung der jeweils eingesetzten Mikroverkapselungsverfahren sowie eine Erläuterung der Produktbewertungsergebnisse gegliedert. Die klar und übersichtlich angeordnete Struktur soll alle Parteien unterstützen, die an den Arbeitsmethoden der Mikroverkapselung interessiert sind. Das Handbuch ist im Internet erhältlich unter: www.microlithe.com/manual/

Kontakt:

Bernard Marty
Microlithe SA
Zone Industrielle Athelia III
BP115, 13705 La Ciotat, Frankreich
Tel: +33-4-42838160
Fax: +33-4-42714526
Email: microlithe@pacwan.fr

Microlithe SA | ctm
Weitere Informationen:
http://www.microlithe.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Dresdner Forscher drucken die Welt von Morgen
08.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Neues Verfahren bringt komplex geformte Verbundwerkstoffe in die Serie
23.01.2017 | Evonik Industries AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

From rocks in Colorado, evidence of a 'chaotic solar system'

23.02.2017 | Physics and Astronomy

'Quartz' crystals at the Earth's core power its magnetic field

23.02.2017 | Earth Sciences

Antimicrobial substances identified in Komodo dragon blood

23.02.2017 | Life Sciences