Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Bewegungsfreiheit in Gefahrenbereichen

25.06.2001



Der Siemens-Bereich Automation & Drives (A&D) bietet im Rahmen seines Sicherheitsprogramms Safety Integrated einen Laserscanner, der frei wählbare Bereiche, beispielsweise in der Gefahrenzone von Produktionsanlagen, sichert. Mit einem Winkel von 190 Grad deckt der Siguard Laserscanner die Sicherheits-Anforderungen in nahezu jedem Arbeitsumfeld ab: Mit vier einstellbaren und umschaltbaren Personenschutz- und Warnfeldern kann der Laserscanner an jede Anwendung angepasst werden. Er unterscheidet zwischen zwei Sicherheitsbereichen: Im Umkreis von 15 Meter erkennt der Laserscanner Personen und Gegenstände und warnt über ein Signal. Im zweiten Sicherheitsbereich mit bis zu 4 Metern Entfernung erkennt der Laserscanner Personen - selbst mit dunkler Bekleidung - und schaltet die Anlage ab. Der Siguard Laserscanner überwacht Gefahrenbereiche von Anlagen, Maschinen und fahrerlosen Transportsystemen.


Der Siguard Laserscanner 3RG78 3 ist ein optischer Flächensensor, der innerhalb seines Arbeitsfeldes von 190 Grad, das in 0,36 Grad große Winkelsegmente unterteilt ist, periodische Lichtimpulse aussendet und permanent deren Reflexion auswertet. Dazu erzeugt er über eine Laserdiode mit Sendeoptik gebündelte Lichtimpulse. Ein Drehspiegel im Gehäuse lenkt diese so ab, dass innerhalb von 40 Millisekunden in allen Winkelsegmenten des Arbeitsbereiches ein Lichtimpuls ausgelöst wird. Die Scanrate beträgt 25 Scans pro Sekunde. Nähert sich eine Person dem Gefahrenbereich und betritt dabei das eingestellte Warnfeld des Laserscanners, signalisiert dieser die Gefahr. Beispielsweise leuchtet eine Signallampe auf. Erreicht die Person das definierte Personenschutzfeld, stoppt der Laserscanner sofort die Maschine. Der Laserscanner arbeitet nach dem Prinzip der Pulslaufzeitmessung: Die Laufzeit des Lichtimpulses ist ein direktes Maß für die Zieldistanz, der Scanner berechnet die Positionskoordinaten von Personen oder Objekten, die in das Schutzfeld eindringen.


Der Scanners wird auf sein Einsatzgebiet über eine mitgelieferte Software angepasst. Diese zeigt die Scankontur an, die individuelle Konfiguration der Schutzfelder und die Einstellung weiterer Funktionen.



Dirk Erat | News Center

Weitere Berichte zu: Laserscanner Lichtimpuls Sicherheitsbereich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Verkalkte Zähne retten
19.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Uhrenbestandteile aus Diamant
18.06.2018 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Im Focus: Revolution der Rohre

Forscher*innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.

Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der...

Im Focus: Überdosis Calcium

Nanokristalle beeinflussen die Differenzierung von Stammzellen während der Knochenbildung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Basel haben einen Hauptschalter für die Regeneration von Knochengewebe identifiziert....

Im Focus: Overdosing on Calcium

Nano crystals impact stem cell fate during bone formation

Scientists from the University of Freiburg and the University of Basel identified a master regulator for bone regeneration. Prasad Shastri, Professor of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

Hengstberger-Symposium zur Sternentstehung

19.06.2018 | Veranstaltungen

LymphomKompetenz KOMPAKT: Neues vom EHA2018

19.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Breitbandservices von DNS:NET erweitert

20.06.2018 | Unternehmensmeldung

Mit Parasiten infizierte Stichlinge beeinflussen Verhalten gesunder Artgenossen

20.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics